+
“Nichts außer Marderspuren“ wurden laut Bürgermeister Georg Els (AWG) auf einem verwilderten Hofgrundstück in Forstern gefunden. Dieses Gutachten verzögert den Hochwasserschutz in diesem Bereich um ein halbes Jahr.

BN hatte seltene Vögel und Tiere vermutet

Gutachten bringt „nichts außer Marderspuren“

  • schließen

Noch nicht angepackt werden konnte in Forstern der Hochwasserschutz beim Hirschbach. Der Grund für die Verzögerung: Der BN hatte seltene Vögel und andere Tiere vermutet. 

Forstern - 100 000 Euro hat die Gemeinde Forstern heuer für den Hochwasserschutz in den Haushalt eingestellt. Davon wurden bislang nur knapp 6000 Euro verbraucht.

Dass in Sachen Hochwasserschutz noch nicht allzu viel passiert ist, führte im Gemeinderat Franz-Josef Obermaier (AWG) darauf zurück, dass noch keine Förderbescheide eingegangen seien. Das bestätigte Bürgermeister Georg Els (AWG): „Wir müssen die Förderbescheide abwarten, erst dann können wir an die Umsetzung gehen.“ 

BN vermutet seltene Vögel und andere Tiere

Er berichtete, dass man die Maßnahme beim Hirschbach an der Forsterner Kirche eigentlich heuer habe umsetzen wollen. „Wir konnten aber noch nicht anfangen und auch beim Bebauungsplan nicht weitermachen“, sagte Els. Der Grund: Bei der Bewertung durch die Träger öffentlicher Belange sei ein Gutachten gefordert worden. 

Der Bund Naturschutz habe mitgeteilt, es stehe zu befürchten, dass auf einem verwilderten Hofgrundstück seltene Vögel und andere Tierebeheimatet seien. Also habe die Verwaltung für „ein paar tausend Euro“ ein Gutachten erstellen lassen. „Gefunden wurde nichts außer Marderspuren. Die haben wir in ganz Forstern“, meinte Els süffisant. Ein halbes Jahr habe man dadurch verloren. Neben dieser größeren Maßnahme sei eine kleinere schon abgeschlossen – der veränderte Wasserverlauf in Karlsdorf samt Rigolen. 

vam

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kommentar: Viel heiße Luft im Tunnel
Bei der Haushaltsberatung im Erdinger Stadtrat ging es vor allem ums Rathaus selbst. Es ist nicht gut, wenn sich Politik und Verwaltung vor allem mit sich selbst …
Kommentar: Viel heiße Luft im Tunnel
„Große Sauerei“: Ärger um Breitbandausbau
Der Breitbandausbau im Gemeindegebiet Bockhorn wird sich weiter in die Länge ziehen. „Das geht nun schon seit Jahren so, und nichts passiert“, ärgerten sich die …
„Große Sauerei“: Ärger um Breitbandausbau
Am Sonntag gibt‘s in Hörlkofen zum letzten Mal Bücher-Schnäppchen
Am Sonntag, 8. Dezember, können Bücherfreunde im Hörlkofener Pfarrheim auf Schnäppchenjagd gehen. Der Flohmarkt findet zum letzten Mal statt.
Am Sonntag gibt‘s in Hörlkofen zum letzten Mal Bücher-Schnäppchen
Aus dem Gefängnis wieder ins Gefängnis
Nach der Haft ist vor der Haft. Ein 30-Jähriger hatte gerade erst eine Gefängnisstrafe in Frankreich abgesessen, da musste er schon wieder ins Gefängnis.
Aus dem Gefängnis wieder ins Gefängnis

Kommentare