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Mehr Biodiversität soll die Umstellung gemeindlicher Grünflächen in Forstern bringen.
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Mehr Biodiversität soll die Umstellung gemeindlicher Grünflächen in Forstern bringen (Symbolfoto).

Grünflächen sollen optimiert werden

Klimaschutzreferenten wollen mehr Artenvielfalt in Forstern

  • Veronika Macht
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Die Klimaschutz- und Energiereferenten von Forstern wollen die gemeindlichen Grünflächen nach naturschutzfachlichen Kriterien optimieren. Dazu soll ein Gesamtkonzept erstellt werden.

Forstern – Die Klimaschutz- und Energiereferenten von Forstern, Maria Feckl (Grüne) und Anton Oskar (CSU), wollen die gemeindlichen Grünflächen nach naturschutzfachlichen Kriterien optimieren. Dazu soll ein Gesamtkonzept erstellt werden. Nun haben sie einen entsprechenden Antrag eingereicht.

Darin wird gefordert, dass nicht nur die Flächen im Bestand erfasst, sondern auch die Bodenqualität der unterschiedlichen Grünflächenstandorte ermittelt werden sollen. Außerdem sollen ein Entwicklungs- und Pflegeplan sowie ein Maßnahmenkatalog erstellt werden.

Gemeinde soll mit gutem Beispiel vorangehen

„Mit der Umstellung der gemeindlichen Grünflächen nach naturschutzfachlichen Kriterien leistet die Gemeinde Forstern ihren Beitrag zu Biodiversität und bietet Nahrungsquellen für Bienen und andere Nutzinsekten“, heißt es in dem Papier, das unserer Redaktion vorliegt. Die Gemeinde schließe damit an die Landkreis-Aktion „Der Landkreis blüht“ an. Große Teile der Bürger von Forstern seien dem Thema gegenüber aufgeschlossen und würden mit ihren Möglichkeiten einen Beitrag dazu leisten wollen, stellen Feckl und Oskar fest. Hier solle die Gemeinde als gutes Beispiel vorangehen und die eigenen Flächen zum Blühen bringen.

Laut dem Antrag ist geplant, dass bei der Erarbeitung des Gesamtkonzepts die Referenten Oskar und Feckl federführend tätig werden und die Verwaltung unterstützen. Weiterhin könnten sowohl die Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege wie auch die Fachkräfte der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt eingebunden werden.

„Optimierte Flächen sind gewinnbringend für die Gemeinde“

Die beiden Referenten führen in ihrem Antrag weiterhin die Bürger Angelika und Manfred Kellner, Ludwig Hiebinger, Roswitha und Fritz Riepl sowie Ilka und Harald Baumann aus Forstern auf, die ihre Unterstützung ebenfalls zugesagt hätten.

Oskar und Feckl sind sich sicher: „Diese nach naturschutzfachlichen Kriterien optimierten Flächen können für die Gemeinde Forstern gewinnbringend in das Ökokonto beziehungsweise als Ausgleichsfläche eingebracht werden.“

Nachbargemeinde Buch als Vorbild

Im April 2020 habe der Freistaat Bayern im Rahmen der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien (LNPR) ein Programm zur Förderung der Biodiversität auf kommunalen Flächen aufgelegt. Somit könnten auch Flächen in Gemeindehand nach fachlicher Beurteilung durch die Untere Naturschutzbehörde gefördert werden.

Ein entsprechendes Gesamtkonzept sei in der Nachbargemeinde Buch am Buchrain bereits erarbeitet und umgesetzt worden, heißt es weiter in dem Antrag. Buchs Bürgermeister Ferdinand Geisberger habe zudem angeboten, dem Gemeinderat das Konzept bei einem Besuch zu erläutern und gemeinsam die bereits umgesetzten Maßnahmen zu besichtigen.

Wann der Antrag behandelt wird, steht noch nicht fest.

Vroni Macht

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