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Ein Prosit auf den Jubilar: In der dekorierten Aula der Grundschule stießen die Gäste auf Bürgermeister Georg Els (l.) an, der 60. Geburtstag feierte. Mit dabei war auch seine Frau Maria (2. v. l.).

Forsterns Bürgermeister Georg Els feiert seinen 60.

Zum Geburtstag sagt der Jubilar Danke

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Georg Els ist jetzt ein Sechzger. Seinen runden Geburtstag feierte der Forsterner Bürgermeister am Sonntag mit Familie, Freunden und politischen Weggefährten.

Forstern– Es gab Geschenke. Es wurde mit einem Glas Sekt angestoßen. Und freilich überschütteten die Gratulanten das Geburtstagkind mit Glückwünschen. Doch hatte man am Sonntag in der Aula der Grundschule den Eindruck, er wolle gar nicht im Mittelpunkt stehen. Denn Forsterns Bürgermeister Georg Els nutzte seinen 60. Geburtstag, um Familie, Freunden und politischen Weggefährten Danke zu sagen.

„Der 60. ist ein guter Geburtstag, um sich bei allen zu bedanken, die es ermöglicht haben, dass ich heute als Bürgermeister feiern kann“, sagte Els. Für die Alte Wählergemeinschaft hatte sich der Jurist 1995 für das Bürgermeisteramt aufstellen lassen – und holte ein Jahr später den Sieg im ersten Anlauf. Inzwischen ist Els seit 22 Jahren Chef der Gemeinde, mehr als ein Drittel seines Lebens.

Els dankte Gattin Maria und Sohn Georg, denn „ohne Familie fehlen die persönliche Ruhe und das Rückgrat“. Aber auch seine politischen Weggefährten vergaß er nicht. Es waren zahlreiche Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder und Kreistagskollegen gekommen, außerdem Vertreter der Ortsvereine und die Mitarbeiter der Gemeinde, vom Bauhof bis zur Verwaltung. „Ohne loyale und engagierte Mitarbeiter würde es keinen Spaß machen“, sagte Els. „Und ohne die Vereine könntest du als Bürgermeister nicht überleben.“

Landrat Martin Bayerstorfer und Hans Wiesmaier, Kreischef des Bayerischen Gemeindetags, überbrachten stellvertretend ihre Glückwünsche. Das tat auch 2. Bürgermeister Sebastian Klinger im Namen des Gemeinderats und überreichte einen Gutschein für eine Übernachtung auf der Fraueninsel. Sie sei ein besonderer Punkt in Els’ Leben, um Ruhe zu finden.

Konrad Huber und seine Sänger sorgten für Musik, die Kindergartenkinder sangen ein Ständchen, und die Böllerschützen eröffneten den Empfang mit Salutschüssen.

Schulleiterin Annett Taubert verriet, dass Els eine Schwäche für Gummibärchen habe, und übergab einen großen Vorrat fürs Büro. Von Rainer Mehringer, Kreisvorsitzender der Freien Wähler im Landkreis, gab es einen Teppich – gewebt aus Wolle von Waldschafen aus dem Erdinger Land.

Die Feuerwehrkommandanten Rainer Streu und Matthias Belmer überreichten dem Mitglied der Löschgruppe 5 einen Feuerwehr-Dachaufsetzer für Auto, damit er zu jedem Einsatz selbst fahren könne. Die Gemeindemitarbeiter hatten ein Gemälde von Els’ Haus anfertigen lassen, und Ludwig Hiebinger spielte den Chrysanthemenwalzer auf dem Akkordeon.

Auf die vielen Reden auf seine Person reagierte Els mit dem ihm eigenen trockenen Humor: „Lieber Gott, verzeih allen, dass sie gelogen haben. Lieber Gott, verzeih mir, dass es mir so gefallen hat.“

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