Das Testzentrum in Forstern ist eröffnet (v. l.): 2. Kommandant Matthias Belmer, Martina Brandhofer, Bürgermeister Rainer Streu, Michaela Neumüller und Malteser-Kreisgeschäftsführer Sebastian Oberpriller. Nicht im Bild: Andrea Bauer.
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Das Testzentrum in Forstern ist eröffnet (v. l.): 2. Kommandant Matthias Belmer, Martina Brandhofer, Bürgermeister Rainer Streu, Michaela Neumüller und Malteser-Kreisgeschäftsführer Sebastian Oberpriller. Nicht im Bild: Andrea Bauer.

Angebot im Feuerwehrhaus jeweils am Montag und Freitag – Zeiten können angepasst werden

Forsterns Teststation hat den Betrieb aufgenommen

  • Veronika Macht
    vonVeronika Macht
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Die Corona-Schnellteststation im Feuerwehrhaus in Forstern hat am Freitag eröffnet. Malteser-Kreisgeschäftsführer Sebastian Oberpriller zeigte sich zufrieden mit dem Start.

Forstern –„Wie berichtet, betreibt der Malteser Hilfsdienst Erding die Teststation im Forsterner Feuerwehrhaus im Auftrag des Landratsamts – und auf Initiative von Forsterns Bürgermeister Rainer Streu. Ich hatte schon vor einigen Wochen mit dem Gesundheitsamt Kontakt, wie wir hier in Forstern Schnelltests anbieten könnten. Wir wollten den Leuten die Möglichkeit bieten, das hier vor Ort machen zu können, ohne weit fahren zu müssen“, berichtete Streu.

Eine Kooperation mit der örtlichen Apotheke sei nicht zustande gekommen, dafür die mit den Maltesern. Alternative Standorte wie das alte Feuerwehrhaus, die Schulturnhalle oder der Jugendraum seien aus verschiedenen Gründen ausgeschieden, also habe man sich auf das neue Feuerwehrhaus geeinigt. „Es ist gut erreichbar, wir haben ausreichend Parkplätze und können ein Einbahnstraßensystem gewährleisten“, erklärte Streu. Die Teststation ist im Stüberl untergebracht, wo derzeit ohnehin nichts ausgebaut werden könne. 2. Kommandant Matthias Belmer betonte: „Die Feuerwehr und das Testzentrum sind völlig autark, hier kommt sich niemand in die Quere.“

Teststation in Forstern vorerst am Montag und Freitag geöffnet

Sollte die Teststation jedoch das ganze Jahr über in Betrieb sein müssen, könne es durchaus sein, dass der Feuerwehrverein doch irgendwann mit dem Stüberl weitermachen will. „Dann müssten wir ins alte Feuerwehrhaus ausweichen“, sagte Streu. Das wäre laut Malteser-Kreisgeschäftsführer Oberpriller kein Problem.

Jetzt müsse man erst einmal schauen, wie die Station angenommen wird. Geöffnet ist vorerst am Montag und Freitag jeweils von 7.30 bis 13 Uhr. „Je nach Nachfrage können wir diese Zeiten auch ändern oder ausweiten“, so Oberpriller – zum Beispiel auf den Nachmittag. Personal habe man aktuell genug, man habe jüngst erst einige neue Helfer eingestellt.

Anfangs kalkuliere man mit drei Anmeldeterminen pro zehn Minuten. Sind die Testpersonen aber vorab schon registriert, gehe es sehr viel schneller. Deshalb raten die Malteser dazu, sich online anzumelden.

PoC-Antigen-Schnelltest: Ergebnis in 15 bis 30 Minuten

Zur Anwendung kommt ein sogenannter PoC-Antigen-Schnelltest. Dafür wird ein Abstrich im hinteren Nasen-Rachen- beziehungsweise im hinteren Rachenbereich genommen. Das Ergebnis gibt es in 15 bis 30 Minuten per E-Mail oder als SMS direkt aufs Handy.

Am ersten Öffnungstag sei die Station schon gut angenommen worden. Neben älteren Bürgern, die einen Test für die Fußpflege oder den Friseurbesuch brauchten, hätten auch Eltern mit kleinen Kindern dieses Angebot genutzt. Bei letzteren wird der Abstrich dann im vorderen Nasenbereich vorgenommen.

Streu vermutet, dass künftig auch Eltern mit Schulkindern die Teststation nutzen werden. Er habe von einigen Eltern gehört, dass sie definitiv nicht wollten, dass ihr Kind in der Schule getestet wird. „Die sind jetzt froh, dass diese Möglichkeit vor Ort besteht“, so der Bürgermeister.

Über www.malteser-bayern.de/coronatest kann man einen Testtermin vereinbaren. Wer ohne Termin kommt, muss mit Wartezeiten rechnen.

vam

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