+
Der Durbar-Platz in Patan mit seinen majestätischen Tempelanlagen ist nur eines von vielen hundert Bildern, die Henry Pritschet in seiner Fotoshow zeigt.

Fotoshow im Hirschbachwirt 

Nepal - Land zwischen Dschungel und ewigem Eis 

  • schließen

Forstern – Weltenbummler Henry Pritschet aus Forstern war wieder unterwegs: 16 Tage lang erkundete er Nepal, das „Land zwischen Dschungel und ewigem Eis“. So lautet auch der Titel der Fotoshow, die Pritschet im Rahmen des Volksbildungswerks (VBW) Forstern am Donnerstag, 16. März, um 19.30 Uhr im Hirschbachwirt zeigt.

Jahr für Jahr zieht es den 74-Jährigen in die Ferne – je exotischer, umso lieber. In regelmäßigen Abständen lässt er seine Mitmenschen an diesen Abenteuern teilhaben. Vorigen März nahm er sie mit nach Äthiopien, jetzt ist Nepal an der Reihe.

Bereits im November 2013 war Pritschet dort unterwegs – am Boden wie in der Luft. Unter anderem mit einem Mini-Ultraleichtflugzeug entdeckte Pritschet den südasiatischen Staat auch aus der Vogelperspektive. Abenteuerliche Bilder sind so entstanden, die es bei der Fotoshow zu sehen gibt. Die Mischung aus Videos und einer Auswahl aus rund 600 Fotos hat Pritschet mit selbst geschriebenen Texten und passender Musik hinterlegt.

Die Besucher dürfen sich auf eindrucksvolle Bilder aus der Hauptstadt Kathmandu und von den Tempelanlagen in Patan und Bhaktapur freuen – allesamt Orte, die im Frühjahr 2015 Opfer der verheerenden Erdbeben wurden. „Einige der Gebäude auf meinen Bildern wird man so heute nicht mehr sehen können“, sagt Pritschet wehmütig.

Auch der Nationalpark Chitwan mit Elefanten, Nashörnern & Co. sowie die Eindrücke einer Feuerbestattung nach hinduistischem Ritus hat Pritschet mit seiner Kamera eingefangen. „Die Leichen werden dabei auf einer Plattform am Flussufer verbrannt, die Asche danach ins Wasser gespült. Dabei kann jeder zuschauen. Das ist für unsere Kultur sehr gewöhnungsbedürftig“, berichtet Pritschet.

Auch die Stadt Pokhara am Fuße des Himalaya stand auf dem Programm, genauso wie ein Flug entlang der imposanten Bergkette. „Wir durften ins Cockpit, und als ich an der Reihe war, rissen die Wolken auf und ich hatte den perfekten Blick auf den Mount Everest. Das war toll“, schwärmt Pritschet noch heute von diesem Erlebnis.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Nach dem Sturm kommt der Borkenkäfer
Der Sturm hat Freitagnacht in den Wäldern nur geringe Schäden angerichtet. Forstexperten blicken aber mit Sorge auf die kommenden heißen Tage.
Nach dem Sturm kommt der Borkenkäfer
14 000 Euro Sachschaden
Ein Mercedes GLE wurde bei einem Unfall in Aufhausen demoliert.
14 000 Euro Sachschaden
Schokoladige Stunden im Stadel
Süßigkeiten selber machen - ein Kindertraum wurde für  die jungen Teilnehmer  einer Ferienaktion im Reisener Stadel wahr. Schon während des Schokoladengießens wurde viel …
Schokoladige Stunden im Stadel
Geburtstagsgrillen bringt 400 Euro für den Weißen Ring ein
400 Euro für den Weißen Ring sind beim Charity-Grillen der SPD Finsing zusammengekommen.
Geburtstagsgrillen bringt 400 Euro für den Weißen Ring ein

Kommentare