Großfeuer vernichtet Gebäude - Suche nach Vermissten

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G roße Gratulantenschar (v. l.): die Enkel Sebastian, Korbinian und Elisabeth Roß, Sohn Franz-Josef Obermaier mit Sohn Fabian, Schwägerin Elisabeth Obermaier, Nichte Tatjana Obermaier mit Tochter Marie, Bruder Erich Obermaier, Jubilar Franz Obermaier, Tochter Heidi Obermaier, Ehefrau Betti Obermaier, Forsterns Bürgermeister Georg Els, Nichte Lena Obermaier auf dem Arm von Enkelin Julia Obermaier, Bruder Alfred Obermaier, Schwester Käthe Bartfeldt, Nichte Steffi Obermaier, Tochter Gabi Roß und Neffe Bernhard Obermaier.

Franz Obermaier 80 

Der Bauunternehmer feiert mit der ganzen Großfamilie

Unzählige Gratulanten drängten sich im Haus der Familie Obermaier und kamen erst spät wieder heraus, denn Familienoberhaupt Franz Obermaier feierte seinen 80. Geburtstag.

Preisendorf– Bereits mit 18 Jahren musste er das Baugeschäft in Oberbuch von seinem Vater übernehmen und war froh, dass ihm sein Großvater bereits sehr früh das nötige Know-how in der Maurerlehre mitgegeben hatte. Mit 21 Jahren absolvierte er erfolgreich die Meisterprüfung. Zusammen mit vier Geschwistern ist der Jubilar in der Burgrainer Alm gegenüber dem Schloss geboren und aufgewachsen, aber schon bald nach Preisendorf gezogen.

Aus seiner Schulzeit in Forstern kann er noch viele Anekdoten zum Besten geben. „Die Schiefertafel war sehr oft kaputt, die hab’ ich schon mal als Wurfgeschoss hergenommen“, bekennt er lachend und fügt hinzu: „Ich war nicht der Fleißigste, hab’ bei den Hausaufgaben oft nur das Ergebnis vom Spezl abgeschrieben, und so war es kein Wunder, dass mir der Lehrer oft drauf kam. Die Strafe ließ nicht lange auf sich warten: Es gab Tatzen.“

1964 heiratete der Jubilar seine Betti. Sie bekamen die Mädchen Gabriele und Heidi sowie Sohn Franz-Josef, der die Bauunternehmung 1994 übernommen hat und seitdem erfolgreich führt.

Die Familie fuhr gerne zum Skifahren nach Altenmarkt, Wagrain und Flachau sowie im Sommer zum Wandern nach Südtirol und Österreich. Mit der Raiffeisenbank bereiste Franz Obermaier fast die ganze Welt, allerdings allein. Seine Ehefrau blieb lieber zu Hause. „Dafür bin ich mit dem VBW Forstern unterwegs gewesen, das war mein Urlaub“, erzählt sie.

„Heute möchte ich nicht mehr eine Bauunternehmung leiten, das ist alles viel schwieriger als damals“, bekennt der Jubilar. Er habe früher keine Akquisition betreiben müssen, die Bauwilligen seien zu ihm gekommen. Seine Firma war über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. „Einmal haben wir ein Haus um die Möbel herum gebaut, weil der Bauherr unbedingt seine Möbel unterbringen wollte“, erinnert sich Franz Obermaier. „An die 20 Mitarbeiter waren beschäftigt“, sagt er stolz.

Viele öffentliche Neubauten entstanden unter der Führung von Franz Obermaier. Und er verrät: „Wir haben ein ganzes Dorf gebaut und sogar eine Kirche renoviert.“

20 Jahre lang saß er zudem im Forsterner Gemeinderat, so wie jetzt auch Sohn Franz-Josef. In vielen Ortsvereinen ist der Jubilar seit Jahrzenten Mitglied, etwa bei den Eichengrün-Schützen, bei der Schützengesellschaft 1860 Hohenlinden, bei der Männerkongregation, beim Leonhardi-Verein, beim Gartenbauverein sowie bei der Krieger- und Reservistenkameradschaft. Sie alle schätzen den Jubilar, und viele Abordnungen kamen zum Gratulieren.

„Ich hab’ in meinem Leben viel gearbeitet, und es war nicht immer einfach“, erzählt Franz Obermaier, der seinen Ruhestand genießt. Und vor allem hat er viel Zeit für seine Familie, die Kinder und Enkelkinder, die alle zum Gratulieren kamen. 

Elvi Reichert

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