Gemeinderat Forstern 

Schritt für Schritt zum neuen Kinderhaus

Einen wichtigen formellen Beschluss für den Ortsteil Karlsdorf fasste der Gemeinderat Forstern einstimmig. Der Bebauungsplan Karlsdorf Mitte wird um den Bau der neuen Kindertagesstätte und den Ausbau des angrenzenden Pferdehofs erweitert.

ForsternEinen wichtigen formellen Beschluss für den Ortsteil Karlsdorf fasste der Gemeinderat Forstern einstimmig. Der Bebauungsplan Karlsdorf Mitte wird um den Bau der neuen Kindertagesstätte und den Ausbau des angrenzenden Pferdehofs erweitert.

Eingangs erklärte Bürgermeister Georg Els (AWG), dass der Bedarf für weitere Kindergarten-Plätze in Forstern definitiv vorhanden sei. „Eine Kindertagesstätte in Karlsdorf macht daher Sinn“, zeigte sich der Rathauschef in der Gemeinderatssitzung überzeugt.

Gemäß der aktuellen Planungen soll das Kinderhaus Villa Wirbelwind vom Hauptort nach Karlsdorf verlagert werden (wir berichteten). In dessen schulnahe Räume soll anschließend der zweigruppige Kinderhort einziehen. Dieser befindet sich derzeit in Containern am Hartplatz. Auch für die jungen Hort-Besucher eine Verbesserung zu erreichen, ist dem Bürgermeister wichtig.

Von der Bebauungsplanänderung inklusive der Erweiterung des nebenliegenden Pferdehofs Weizenbeck sind mehrere Grundstücke betroffen. Die Gemeinde Forstern plant, das Baugebiet als Sondergebiet „Kindertagesstätte“ und „Erweiterung eines landwirtschaftlichen Betriebs“ festzusetzen.

Die Ausarbeitung des Plans übernimmt der Forsterner Architekt Michael Jaksch, der schon vor ein paar Monaten Gestaltungsvorschläge der neuen Kita erarbeitet hatte (wir berichteten).

Da es sich um den Aufstellungsbeschluss handelte, wurde in der Sitzung nicht konkreter auf die Gestaltung der Baufläche eingegangen. Zur Erschließung informierte Els allerdings, dass der Wunsch von Bürgern berücksichtigt werde und die Anfahrt zum neuen Kindergarten nicht über den Kastanienweg erfolgen soll. Stattdessen ist geplant, dass die Neuerschließung über die Preisendorfer Straße erfolgt, versicherte der Rathauschef. Über weitere Themen wie Parkplätze soll erst im späteren Verfahren näher gesprochen werden.

Der Gemeinderat zeigte bei diesem Projekt Einigkeit und genehmigte den Aufstellungsbeschluss zur Bebauungsplanänderung ohne kritische Fragen einstimmig.

Das neue Gebiet interessiert auch die Karlsdorfer. Els erteilte einem in der Sitzung anwesenden Bürger jedoch nicht das Wort. Der Bürgermeister erklärte ihm stattdessen, dass Anlieger im späteren Verfahren noch die Möglichkeit haben, Fragen und Bedenken loszuwerden.

Um die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans ging es in der Ratssitzung gestern Abend. Ein Bericht dazu folgt.

Markus Ostermaier

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