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Gemütlicher Unterricht: In den Klassen der Forsterner Schule stand das Lesen im Mittelpunkt.

Grund- und Mittelschule Forstern 

Lesen eröffnet neue Welten

An der Schule in Forstern stand ein Tag ganz im Zeichen des Lesens.

Forstern– Die Schüler der Grundschule Forstern durften im Unterricht ein ganz besonderes Kopfkino genießen: Anlässlich des Welttags des Buches, der kürzlich begangen wurde, stellte die Schule diesen Tag ganz unter das Zeichen des Lesens. „Lesen ist großartig, denn es ist Kino im Kopf und eröffnet euch neue Welten“, sagte Rektorin Annett Taubert zu Beginn des Themen-Tages.

Höhepunkt war die Vorlesestunde der Eltern. Aus 17 Vorleseangeboten konnten die begeisterten Zuhörer frei wählen. Für eine Stunde übernahmen dann die Mamas und Papas das Ruder und machten die Klassenzimmer, den Musiksaal und die Mittagsbetreuung zu Lesestuben. „Das Feedback von Eltern und Kindern war sehr positiv“, berichtet Taubert. „Machen wir das nächste Woche gleich wieder?“, fragten einige Schüler nach den gewinnbringenden 45 Minuten.

„Wow, das Faultier ist ja wirklich so faul und geht nur einmal pro Woche vom Baum“, staunten zeitgleich die Mittelschüler, die sich in der Projektgruppe „Lesen über Tiere“ trafen. Dies war nur eines von vielen Angeboten zum Lesen, die in der Mittelschule in allen Klassenzimmern zur Auswahl standen.

Im Keller wurde sich bei Krimis gegruselt, im Erdgeschoss ging es ums Thema „Fremdsein“, und im ersten Stock konnte man in Automagazinen schon mal über das zukünftige Traumauto recherchieren. Selbst Donald Duck wurde hervorgeholt, und eine Gruppe probierte sich am bairisch-absurden Humor eines Karl Valentin.

Und so erfuhren die Schüler, was Taubert ihnen zu Beginn des Tages angekündigt hatte: Lesen eröffnet neue Welten – und an diesem Tag sind alle gereist. 

red

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