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Zumindest ein bisserl bunt sind die Fassaden in der Forsterner Ortsmitte – rechts das ehemalige Amarillo’s in Rot und Gelb, links das Werk „Last Lullaby“ von Street-Art-Künstler Mr. Woodland. 

Jahresrückblick: Forstern

In die Forsterner Ortsmitte kommt Bewegung

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In eine scheinbar endlose Geschichte kommt Bewegung: Es rührt sich was in der Forsterner Ortsmitte.

ForsternTeile des ehemaligen Wörl-Areals werden abgerissen, die restlichen Gebäude in Gemeindehand sollen 2018 folgen. Die Ausschreibung läuft gerade. Dafür hat die Gemeinde im Rahmen der Städtebauförderung durch den Freistaat Bayern fürs kommende Jahr 340 000 Euro beantragt, alleine für den Abriss sind 200 000 Euro vorgesehen. Weitere 800 000 Euro sind für die nächsten drei Jahre beantragt.

2018 soll zudem die Ausschreibung fürs neue Rathaus erfolgen. Hier müssen laut Bürgermeister Georg Els zuvor noch die Pläne geändert werden, da bekanntermaßen der Hort nicht mehr im Neubau unterkommen wird. Els kann sich vorstellen, die Gemeindebücherei, die bisher im Untergeschoss der Grundschule zu finden ist, ins neue Rathaus auszulagern und dort eine Art Kulturcafé zu schaffen. „Das wäre eine Aufwertung unserer Dorfmitte, eine Ergänzung zu Dorfplatz und Pfarrzentrum“, ist sich der Bürgermeister sicher.

Die Amarillo’s-Spaßtruppe: Das Team um Jacky Cleever (3. v. r.) und Marisa Neglia (r.) beim Weiberfasching, der letzten großen Veranstaltung im Amarillo’s. Foto/Archiv: Lotz

Und er hat noch mehr Ideen, etwa die Gestaltung des Platzes mit historischen Objekten. „Was mir zum Beispiel vorschwebt, ist eine Bilderwand mit historischen Aufnahmen, so ähnlich wie im Museum Erding“, sagt Els. Zur Überplanung soll im Frühjahr der Gemeinderat entscheiden, danach wird es eine eigene Bürgerversammlung dazu geben.

In jedem Fall will Els so schnell wie möglich mit dem Rathausneubau starten. Wie es mit dem Zeitplan der Kirche aussieht? „Zumindest ist da ein bisschen Bewegung hineingekommen“, sagt Els. Ende November ist der Gemeinde der Vertrag zum notwendigen Grundstückstausch zugegangen.

Wann jedoch über den Abriss der Gebäude in Kirchenhand entschieden wird, steht noch in den Sternen. Anfang des Jahres heißt es, dass zügig damit begonnen werden solle. Aus diesem Grund kündigt die Kirche auch den Pachtvertrag mit Marisa Neglia und Jacky Cleever, die das Amarillo’s in der Ortsmitte betrieben haben. Für die Fans der Musikkneipe endet damit eine Ära. 

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