Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus
+
Den ersten Eicher-Diesel-Motor, der vor 70 Jahren in den Eicher-Werken produziert wurde, brachten Egon Eicher (l.) und Anton Glasl (r.) wieder zum Laufen.  

Jubiläum im Museum

70 Jahre Eicher-Motoren: „Faszination pur“

Forstern – 1947 waren in Forstern erstmals die Geräusche eines Eicher-Diesel-Motors zu hören. 70 Jahre später wurden die lauten, pochenden Töne erneut vernommen.

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Motors haben die Eicherfreunde das erste Exemplar wieder zum Laufen gebracht. Einmal Eicher-Fahrer, immer Eicher-Fahrer, da sind sich die Fans des ursprünglich in Forstern produzierten Traktors einig.

Dementsprechend ist ihnen auch kein Anfahrtsweg zu weit, um das Urstück der Eicher-Motoren hautnah in Betrieb zu sehen, denn nicht nur Vereinsmitglieder hatten sich im Museum versammelt, um mehr über die Entwicklung des Motors zu erfahren. Auch Gäste aus Mühldorf oder Freilassing haben sich, ausgestattet mit Eicher-Jacken und Eicher-Kappen, auf den Weg in die Ursprungsgemeinde des Traktors gemacht.

„Eicher ist und bleibt einfach Faszination pur“, begründet Hans Hogger, der in Freilassing lebt, seine lange Anreise. Dort hat er sich als Landmaschinenmechaniker auf die Arbeit mit Eicher-Traktoren spezialisiert. Er weiß genau, was die Produkte des Herstellers so besonders macht: „Da ist relativ wenig Technik drin, dafür sind die Eicher wahnsinnig zuverlässig“, erklärt er.

Das bestätigen auch Matthias Pfaffinger und Stefan Breuer aus Mühldorf. Sie kennen das Eicher-Sortiment wie ihre eigene Westentasche. „Man verbindet ganz einfach eine Geschichte damit. Wir sind mit dem Eicher aufgewachsen. Das wird plötzlich zur Sucht“, erzählt Pfaffinger.

Egon Eicher, Vorsitzender der Eicherfreunde Forstern, ist froh, noch heute zahlreiche Eicher-Fans kennenzulernen. Gemeinsam mit dem ehemaligen Kundendienstmitarbeiter Anton Glasl hat er für ein Highlight im Forsterner Eicher-Museum gesorgt. Rund 100 Arbeitsstunden haben die beiden in den ersten Motor gesteckt, der vor 70 Jahren die Produktionsräume der Eicher-Werke verlassen hat – damals als erster Motor mit Luftkühlung.

Vor begeisterten Eicher-Fans gelang es den beiden, den Motor mit viel Lärm wieder zum Laufen zu bringen. Ein Anlass für Eicher, auf die Entwicklung des Triebwerks zurückzublicken, das sein Vater, Josef Eicher, gemeinsam mit Bruder Albert entwickelte. „Das Prinzip des Motors ist nach wie vor das Gleiche, es wurden lediglich mehr Zylinder hinzugefügt, um mehr Leistung zu erzielen“, sagt er. Mittlerweile werden die kompletten Eicher-Traktoren in Indien produziert. Nach wie vor mit großem Erfolg, wie Eicher weiß. „Dass der Name heute noch so existiert, ist mit Sicherheit auf diesen Motor zurückzuführen“, betont er.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Gemeinsamer Mittagstisch für Senioren
Mittagessen als Gemeinschaftserlebnis: Für ältere, alleinstehende Menschen ist das oft sehr wichtig. Im Mehrgenerationenhaus (MGH) Taufkirchen wird ein …
Gemeinsamer Mittagstisch für Senioren
Plaudernde Politiker, faszinierendes Feuerwerk
Restlos begeistert war Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner am Mittwochabend beim Kommunalpolitikertreff auf dem 141. Dorfener Volksfest.
Plaudernde Politiker, faszinierendes Feuerwerk
Radfahrerin stürzt auf Fahrbahn
Auf dem Übergang von der Straße auf den Radweg vor dem Amtsgericht ist am Donnerstagabend eine Radlerin gestürzt.
Radfahrerin stürzt auf Fahrbahn
Drei Burschen rauchen Joints
Drei junge Burschen sind am Donnerstagabend beim Drogenkonsum im Erdinger Stadtpark erwischt worden. Sie waren nicht die einzigen, die der Polizei Arbeit bescherten.
Drei Burschen rauchen Joints

Kommentare