Erschließungsstraße und Parkplätze sind schon fertig. Am Freitag fiel mit dem symbolischen Spatenstich auch der Startschuss für den Neubau des Kinderhauses in Karlsdorf.
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„Da brauchen wir ja gar nichts mehr zu machen“: Forsterns Bürgermeister Georg Els (r.) freut sich über den Eifer, mit dem einige Kinder beim Spatenstich fürs neue Kinderhaus in Karlsdorf ans Werk gegangen sind. Zum Spaten griffen dann aber auch (ab 8. v. r.) die Gemeinderäte Annett Taubert, Max Reiser, Sebastian Hohentanner und Simona Loupal sowie Josef Lippacher (Bauunternehmung Hoser) im Beisein von Landschaftsarchitektin Margarethe Waubke und Architekt Michael Jaksch. 

Symbolischer Spatenstich auf dem Grundstück am Kastanienweg/Preisendorfer Straße

Arbeiten am neuen Kinderhaus Karlsdorf: „Ab sofort bis Ende nächsten Jahres“

  • Veronika Macht
    vonVeronika Macht
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Erschließungsstraße und Parkplätze sind schon fertig. Am Freitag fiel mit dem symbolischen Spatenstich auch der Startschuss für den Neubau des Kinderhauses in Karlsdorf.

Karlsdorf – Nicht nur Vertreter von Gemeinde und beteiligten Firmen griffen da zum Spaten: Mit kleinen Plastikschäufelchen waren auch einige Kinder mit Eifer dabei.

Zur Feierstunde auf dem Grundstück am Kastanienweg/Preisendorfer Straße begrüßte Bürgermeister Georg Els auch einige Eltern aus der Nachbarschaft sowie Mitglieder des Elternbeirats und Mitarbeiterinnen des Kindergartens Villa Wirbelwind. Der wird, wie berichtet, ins neue Kinderhaus umziehen.

Kinderhaus Karlsdorf: Der dritte Kindergarten, den die Gemeinde Forstern baut

„Eigentlich ist so ein Spatenstich nichts Außergewöhnliches“, sagte Els. „Das ist der dritte Kindergarten, den die Gemeinde baut“, hinzu kommen zwei Krippen und ein Hort. „Außergewöhnlich ist hingegen, das wir die neue Einrichtung als Kinderhaus konzipiert haben, dass sie verhältnismäßig groß und dezentral hier in Karlsdorf gebaut wird.“ Das neue Siedlungsgebiet werde vermutlich weiter wachsen, hier sei Potenzial für weitere Ansiedelungen, was es in anderen Bereichen der Gemeinde nicht gebe. Insofern sei das neue Kinderhaus eine Investition in die Zukunft und auch ein Zeichen an die Eltern, dass die Kinderbetreuung weiterhin großen Stellenwert in der Gemeindepolitik habe.

Kinderhaus Karlsdorf: „Wichtig ist, was die Kinder draus machen“

Wie das Zeitfenster für die Arbeiten aussieht? „Ab sofort bis Ende nächsten Jahres“, sagte Architekt Michael Jaksch kurz und knapp. Els ergänzte: „Das ist ein sehr spannendes Zeitfenster, da darf uns nichts Großes dazwischen kommen.“

Der Bürgermeister erinnerte auch an die extravagenten Planungen für ein „Traumschiff für Kinder“, die dann bekanntermaßen wieder verworfen wurden. „Aber wichtig ist, was die Kinder draus machen. Das wird auf jeden Fall ein schöner Kindergarten werden, da habe ich keine Bedenken“, sagte Els, der den Anliegern für ihr Verständnis für Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten dankte.

Und die Kinder wiederum freuten sich, dass es jetzt losgeht – mit einem Gedicht, das sie mit Leiterin Diana Brieger. einstudiert hatten: „Nun ist es endlich so weit, die Bauarbeiter stehen bereit“, wurde da gereimt.

vam

Lesen Sie dazu auch:

Ein Kinderhaus in Schiffsoptik - So haben die ersten Planungen für das Kinderhaus in Karlsdorf einst ausgeschaut. 

Später hat der Gemeinderat beschlossen: Der Neubau des Kinderhauses in Karlsdorf wird kein „Traumschiff für Kinder“ werden. 

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