Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

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„Schön, dass ihr wieder da seid“: Der Gruß auf dem Plakat an der Kita Rosengarten in Buch dürfte auch Forsterns Kochhaus-Chef Hans Oskar (l.) und Küchenleiter Herbert Berger gelten, hier bei der Essensauslieferung.
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„Schön, dass ihr wieder da seid“: Der Gruß auf dem Plakat an der Kita Rosengarten in Buch dürfte auch Forsterns Kochhaus-Chef Hans Oskar (l.) und Küchenleiter Herbert Berger gelten, hier bei der Essensauslieferung. 

Am Beispiel des Kochhauses Oskar

„Plötzlich von 100 auf Null“: Corona und die Catering-Branche

Unmittelbar betroffen vom eingeschränkten Schul- und Kindergartenbetrieb sind Catering-Unternehmen. Diese Branche hat die Corona-Krise generell hart getroffen. Ein Beispiel.

Forstern - Unmittelbar betroffen vom eingeschränkten Schul- und Kindergartenbetrieb sind Catering-Unternehmen. Diese Branche hat die Corona-Krise generell hart getroffen. „Im März plötzlich von 100 auf Null“ heruntergefahren wurde etwa der Betrieb im Kochhaus Oskar in Forstern. In langsamen Schritten geht es nun wieder los. Kochhaus-Chef Hans Oskar ist froh, die Verpflegung von sozialen Einrichtungen als festes Standbein zu haben. Catering für Messen, Events oder private Feiern falle nämlich bis in den Herbst komplett weg.

„Wir arbeiten finanziell immer noch auf plus minus Null“

Oskars Team versorgt viele Einrichtungen in der Region, etwa Kita und Schule in Forstern oder den Bucher Rosengarten. Im Mai startete das Kochhaus wieder mit 70 Notbetreuungsessen, aktuell liegt man bei etwa 40 Prozent der normalen Auftragsauslastung in diesem Bereich. „Wir arbeiten finanziell immer noch auf plus minus Null“, sagt Oskar. Viele seiner Mitarbeiter seien in Kurzarbeit: „Es ist leider noch zu wenig, als dass wir alle zurückholen können.“

Der Koch schätzt, dass die Verpflegungsaufträge der sozialen Einrichtungen erst im September wieder das gewohnte Niveau haben werden. Vor allem Schulen tun sich im Moment schwer mit der Regelung ihrer Pausenverpflegung. Allen Catering-Unternehmen geht es laut Oskar derzeit ähnlich schlecht. Einzige Einnahmequellen seien aktuell Kitas, Schulen, Betriebskantinen oder Krankenhäuser.

Der Auslieferungsprozess ist neu

Das Kochhaus Oskar nutzte die Corona-Auszeit für die Überarbeitung seiner Werbung und einen Küchenumbau, der ursprünglich für August geplant war. Beim Kochen selbst habe Corona die Arbeit gar nicht so sehr verändert, weil die Hygieneauflagen zuvor schon hoch gewesen seien, erzählt Oskar. Der Auslieferungsprozess sei allerdings neu. Oft dürfe sein Team die Einrichtungen nicht mehr betreten, und der Reinigungsaufwand habe sich sehr erhöht. 

Markus Ostermaier

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