Hans Moritz, Redaktionsleiter des Erdinger/Dorfener Anzeiger.

Kommentar zur Wahl bei der CSU

Lenz erntet Früchte harter Arbeit

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Forstern - Andreas Lenz ist in der CSU Erding und Ebersberg unumstritten. Das hat sich der 35-Jährige selbst zuzuschreiben, meint Redaktionsleiter Hans Moritz in seinem Kommentar. 

Unterschiedlicher hätten die Bilder nicht sein können: 2013 zwei tief gespaltene CSU-Kreisverbände und eine Handvoll Erdinger Überläufer, die dem Ebersberger Andreas Lenz zur Kandidatur verhalfen und den eigenen Bewerber Josef Widmann regelrecht abschossen. Nun wieder Forstern: Zwei Kreisverbände, die Harmonie versprühen – und 100 Prozent für Lenz. Zwei Jahre hat es gedauert, bis die Erdinger die Niederlage verdaut hatten.

Dass Lenz heute die unbestrittene Nummer eins im Wahlkreis ist, hat er sich hart erarbeitet. Der 35-Jährige ist in beiden Landkreisen stark präsent, unermüdlich vertritt der die Interessen seiner Region in Berlin. Vor allem aber ist er authentisch geblieben: Ein Mensch, der auch einmal einen Fehler zugeben kann und nicht alles, was aus der CSU kommt, bejubelt. Das kommt in der Partei an, aber auch bei den Wählern.

Nur einen Fehler hat die CSU in Forstern gemacht: ständig über die AfD geredet. Den politischen Gegner, den man nicht fürchtet, erwähnt man gar nicht erst.

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