Wer wird Bürgermeister von Forstern? Maria Feckl, Rainer Streu und Sebastian Klinger (v.l.) stellen sich zur Wahl - und am 3. März den Fragen von Redaktionsleiter Hans Moritz bei der Podiumsdiskussion des Erdinger Anzeiger.
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Wer wird Bürgermeister von Forstern? Maria Feckl, Rainer Streu und Sebastian Klinger (v.l.) stellen sich zur Wahl - und am 3. März den Fragen von Redaktionsleiter Hans Moritz bei der Podiumsdiskussion des Erdinger Anzeiger.

Kommunalwahl 2020

Podiumsdiskussion in Forstern: Leser fragen, Bürgermeisterkandidaten antworten

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Forstern bekommt nach 24 Jahren einen neuen Bürgermeister. Die drei Bewerber stellen sich am 3. März, bei der Podiumsdiskussion des Erdinger Anzeiger im Hirschbachwirt vor. 

Forstern – 24 Jahre lang stand Georg Els (AWG) an der Spitze der Gemeinde Forstern. Am 15. März steht er nicht mehr zur Wahl – er macht den Platz frei für einen Nachfolger. Und dafür gibt es gleich drei Bewerber: Maria Feckl (Bündnis 90/Die Grünen), Rainer Streu (AWG) und Sebastian Klinger (CSU). Bei der Podiumsdiskussion des Erdinger/Dorfener Anzeiger treffen sie am Dienstag, 3. März, beim Hirschbachwirt aufeinander.

Sebastian Klinger (CSU) - seit sechs Jahren Vize-Bürgermeister

Die meiste kommunalpolitische Erfahrung bringt Sebastian Klinger mit. Der 61-jährige Gruppenleiter bei BMW ist seit 2002 Mitglied des Gemeinderats und seit 2014 Vize-Bürgermeister. Vor zwölf Jahren hat er sich schon einmal ums Amt des Rathauschefs beworben – damals war er Amtsinhaber Els unterlegen.

Rainer Streu (AWG) will die AWG-Tradition fortsetzen

Als Rainer Streu 2008 in den Gemeinderat kam, war er noch keine 30 Jahre alt und in dieser Amtsperiode einer der jüngsten Räte im Landkreis. Sechs Jahre später holte der Feuerwehrkommandant das beste Ergebnis aller Bewerber in Forstern. Jetzt will der 39-jährige Schreinermeister für die Alte Wählergemeinschaft (AWG) das Rathaus erobern – und damit die Tradition der AWG fortführen, die seit 1948 den Bürgermeister stellt.

Maria Feckl (Grüne) die Exotin im Rennen ums Rathaus

Maria Feckl nennt sich als Lokalpolitikerin der Grünen selbst „eine Exotin“ im Rennen um den Chefsessel im Rathaus. Die 55-jährige Betriebswirtin hat bislang keine kommunalpolitische Erfahrung in einem Gremium, wobei ihre Kandidatur sogar eine Premiere für die Grünen als solche ist: Noch nie schickte die Gruppierung in Forstern einen Bewerber für das höchste Amt in der Gemeinde ins Rennen, und Feckl ist im Landkreis die erste und einzige grüne Bürgermeisterkandidatin.

Am 15. März haben die Forsterner die Wahl, wem sie die Nachfolge von Georg Els am ehesten zutrauen. Doch was wollen die Bewerber als Bürgermeister in der Gemeinde überhaupt bewegen? Wie soll sich Forstern in Zukunft entwickeln? Was wollen sie für Senioren, Kinder, Vereine tun?

Podiumsdiskussion am 3. März: Schicken Sie uns Ihre Fragen!

Am Dienstag, 3. März, haben die Bürger bei der Podiumsdiskussion des Erdinger/Dorfener Anzeiger die Möglichkeit, die Kandidaten und ihre Vorstellungen kennenzulernen. Dabei stellen sich Feckl, Streu und Klinger auch den Fragen der Forsterner. 

Die Podiumsdiskussion findet beim Hirschbachwirt in Forstern statt. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ist um 18 Uhr. Die Plätze sind begrenzt. Moderiert wird der Abend von Redaktionsleiter Hans Moritz. Der Eintritt ist frei.

Die Podiumsdiskussion wird live im Internet übertragen. Hier geht‘s zum Livestream.

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