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Forstern: Streu (AWG) und Feckl (Grüne) in der Stichwahl

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Von: Veronika Macht

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Wer liegt vorn? Rainer Streu (AWG) und Maria Feckl (Grüne) checken die Ergebnisse online. In zwei Wochen gehen sie gegeneinander in die Stichwahl. Foto: Vroni Macht

Die Forsterner müssen in zwei Wochen erneut abstimmen: Es kommt zur Stichwahl zwischen Rainer Streu (AWG) und Maria Feckl (Grüne).

Forstern – Die Forsterner müssen in zwei Wochen erneut abstimmen: Es kommt zur Stichwahl zwischen Rainer Streu (AWG) und Maria Feckl (Grüne). Dabei ist Streu für die Alte Wählergemeinschaft denkbar knapp am Bürgermeisteramt vorbeigeschrammt: 49,3 Prozent der Stimmen hat er im ersten Durchgang geholt. Seine Konkurrentin Feckl hat es aus dem Stand auf 26,8 Prozent geschafft. Der amtierende Vize-Bürgermeister Sebastian Klinger (CSU) konnte immerhin 23,9 Prozent auf sich vereinen.

Rainer Streu: „Ja mei, das ist Demokratie“

„Ja mei, das ist Demokratie“, kommentiert Streu, als Wahlleiterin Gerlinde Wimmer in der alten Turnhalle in Forstern das Ergebnis präsentiert. „Ich bin schon überrascht, dass ich so ein deutliches Votum bekommen habe“, sagt Streu. „Natürlich wäre es schön gewesen, wenn es gleich 50 Prozent oder mehr geworden wären. Aber ich dachte mir schon, dass das so kommen wird“, gibt der 39-Jährige zu.

Maria Feckl: „Das Ergebnis ist überwältigend“

„Es ist irre, und ich kann es noch nicht ganz glauben. Das Ergebnis ist schon sehr überwältigend“, erklärt Feckl freudestrahlend. „Wir hatten einen sehr intensiven Wahlkampf, und haben viele Leute für unser Dorf interessiert – alleine deswegen haben wir schon gewonnen“, sagt die 55-Jährige und sieht ihr Wahlergebnis als großen Vertrauensvorschuss der Forsterner Bürger.

Sebastian Klinger: „Das ist der Bürgerwille“

Klinger muss sich nach seiner Kandidatur vor zwölf Jahren erneut geschlagen geben. Der Vize-Bürgermeister nimmt’s sportlich: „Ich hätte gerne die Gemeinde geführt und hätte mich den Herausforderungen gestellt. Aber das ist der Bürgerwille, da kann ich nichts machen.“ Der 61-Jährige erklärt, alle Gruppierungen hätten sich „im Wahlkampf bemüht, wir haben uns gut beworben, finde ich. Aber es ist eben die Entscheidung der Bürger.“ 68,5 Prozent der 2926 Wahlberechtigten hatten abgestimmt. 

Vroni Macht

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