Mit ihrer Gitarrenmusik begeisterte das Duo Felix Vogt (r.) und Valentin Haimmerer (l.) im Museumscafé.
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Lange Nacht der Musik in Forstern

Musik auf allen Bühnen

  • Henry Dinger
    vonHenry Dinger
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Erstmals fand die „Lange Nacht der Musik“ in Forstern an vier verschiedenen Orten statt. Bei den Gästen kam das gut an.

Forstern – Die Musikliebhaber drängten sich ins Feuerwehrstü-berl, um den bayerischen Hoagarten zu erleben. Dort gab der Kleine gemischte Chor ebenso Stücke zum Besten wie die Flötenmusi Messerer, der Poinger Dreigesang, die Forstinninger Gitarrenmusi und die Familie Schirmer. Die Stimmung war entspannt und trotz des Gedränges im Raum bestens.

Ein paar hundert Meter weiter, zur selben Zeit, beim Hirschbachwirt: Die Bayern Live-Band aus Forstern hat die Verstärker aufgedreht. „Wir wurden als Rockband angekündigt, dann spielen wir auch Rock“, rief Frontfrau Simone ins Mikro und erfüllte prompt den Raum mit mitreißendem Sound.

Begonnen hatte die Lange Nacht der Musik in der Aula der Mittelschule mit Chormusik. Der Kinder- und Spatzenchor, der Singkreis, ein Gospelchor und der junge Chor „Ubi Caritas“ brachten dort ihre Stücke zu Gehör. Im Eicher-Museumscafé gab unter anderem das Duo Felix Vogt und Valentin Haimmerer Gitarrenmusik zum Besten, später am Abend kam Sängerin Laura Hemingway. Die Forst-inningerin hat eine klassische Gesangsausbildung und brillierte an diesem Abend mit Jazzstücken und gänsehauterregenden Musical-Darbietungen. Abbas „Thank You For The Music“ war ihre Zugabe, bevor sie den musikalischen Staffelstab an „Die drei Musketiere“ weitergab, die zum Tanz aufspielten und die Musik-Nacht damit beendeten.

Ein Eicher-Traktor-Oldtimer brachte die Partygäste im Anhänger zu den verschiedenen Veranstaltungsorten.

„Wir hätten ewig weiterspielen können“, sagte Konrad Huber einen Tag später. Der Leiter des Singkreises Forstern und Organisator der Langen Nacht freute sich über die vielen Besucher. Die verschiedenen Stationen seien gut angekommen. „So war der ganze Ort eingebunden, und für jeden Geschmack war etwas dabei. Ich könnte mir vorstellen, dass das eine feste Einrichtung wird“, meinte Huber.  

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