Das Mittagessen für ihre Kinder können Eltern in Forstern künftig per App oder Internet bestellen.
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Das Mittagessen für ihre Kinder können Eltern in Forstern künftig per App oder Internet bestellen. (Symbolfoto)

Kitas in Forstern: Caterer arbeitet mit Dienstleister zusammen – Preise bleiben unverändert

Das Mittagessen per App bestellen

  • Veronika Macht
    vonVeronika Macht
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Ganz einfach über eine App das Mittagessen bestellen: Was im Alltag schon lange geht, ist bald auch in den Forsterner Kindertagesstätten möglich.

Forstern – Das Kochhaus Oskar arbeitet ab dem Betreuungsjahr 2021/22 bei der Bestellung und Abrechnung des Mittagessens in den Einrichtungen mit dem Dienstleister kitafino zusammen. Die Eltern können dann per Internet oder App die Mahlzeiten für ihre Kinder bestellen, auch die Bezahlung erfolgt auf diesem Wege.

Tiefer in die Tasche greifen müssen sie dafür aber nicht, betonte Bürgermeister Rainer Streu (AWG) im Gemeinderat: Die Kosten für die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister aus Nürnberg übernehme das Kochhaus Oskar, der Essenspreis bleibe jedoch stabil. Die Kooperation erleichtere dem Caterer die Arbeit, unter anderem weil dann die Excel-Listen passé seien. „Auch für unsere Einrichtungen bringt das eine zusätzliche Erleichterung, und der Verwaltungsaufwand wird erheblich verringert“, erläuterte Streu. So entfielen etwa die Zahlungs- oder Bestellerinnerungen an die Eltern, da diese ganz einfach online bestellen und auch stornieren könnten.

Gemeinde Forstern: „Insgesamt sehr zufrieden“ mit der Zusammenarbeit mit Caterer

Schon im Kita-Ausschuss war das Konzept besprochen und empfohlen worden, nun stimmte der Gemeinderat zu. Auf Nachfrage von Erwin Nominacher (SPD) erklärte Streu, dass der Vertrag mit dem Kochhaus Oskar bislang immer um ein Jahr verlängert worden sei. Solange sich die Preise für das Essen nicht erhöhen, verfahre man weiter so. „Wir sind insgesamt sehr zufrieden, bekommen gute Rückmeldungen, und die Zusammenarbeit passt sehr gut“, fasste Streu zusammen.

Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass der Gemeinderat voriges Jahr beschlossen hatte, das Mittagessen in den Kindertageseinrichtungen nicht mehr zu subventionieren. Hintergrund ist, dass in der Offenen Ganztagsschule (OGTS) die Eltern für das Essen der Kinder voll zahlen müssen, was als Ungerechtigkeit gesehen wird. Nach den Worten Streus spare sich die Gemeinde so zwischen 14 000 und 18 000 Euro pro Jahr.

vam

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