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Große Gratulantenschar: Familie und Freunde ließen Monika Hoffmann (Mitte, mit grüner Weste) an ihrem Ehrentag hoch leben.  

Monika Hoffmann 80 

Reiselustig und sozial engagiert

Monika Hoffmann sieht man ihre 80 Jahre nicht an. Ihren runden Geburtstag feierte die rüstige Seniorin, die in München geboren und aufgewachsen ist, zuhause in Forstern.

Forstern– „Ich habe mit meinen beiden Schwestern und meinem Bruder eine sehr schöne Kindheit und Jugend in München-Haidhausen verbracht“, erinnert sich die Jubilarin anlässlich ihres Geburtstages. Sie besuchte die damals rein katholische Volksschule und machte anschließend eine Lehre als Großhandelskauffrau. Bereits mit 15 Jahren verliebte sie sich in den Nachbarburschen Horst. 1957 gaben sich die beiden das Jawort.

Als Horst Hoffmann beruflich in den Raum Hannover versetzt wurde, war es für Monika selbstverständlich mitzugehen. Zwölf Jahre blieb das Ehepaar in Norddeutschland, dann wollte Monikas Mutter ihre Tochter wieder in der Nähe haben. In Forstern fand das Ehepaar zunächst eine Wohnung an der Hauptstraße, 1972 zog es in einen Neubau an der Flurstraße. Anfangs arbeitete die Jubilarin bei der Traktoren-Firma Eicher, 1977 fand sie eine Stelle bei der Panalpina Spedition. Dort blieb sie 20 Jahre lang – bis zum Renteneintritt.

1985 trennten sich die kinderlosen Eheleute. „Das war für mich ein sehr schwerer Schritt“, sagt Hoffmann, die heute das Single-Dasein genießt. Einziger Mitbewohner ist Katze Bobbi. „Eigentlich wollte ich keine Katze mehr, aber dann bin ich ins Tierheim gegangen, und sie hat sich mich ausgesucht“, erzählt die Jubilarin.

Viele Reisen hat die Kunst- und Kulturliebhaberin unternommen. Seit 20 Jahren wird sie von ihrer Schwester begleitet. Sie besucht Ausstellungen und Museen nicht nur in München, sondern auch an ihren Urlaubszielen. Mit dem Volksbildungswerk Forstern war sie in Ungarn und Nizza, mit der Pfarrei in Assisi und Rom. „Eigentlich hab’ ich schon ganz Europa bereist“, sagt Hoffmann, die auch in den USA, in Ägypten, Moskau und St. Petersburg war.

Schöne Erinnerungen hat sie auch an die Toskana, Venetien und Neapel mit der Amalfi-Küste. Der jährliche Wellnessurlaub in Bad Wörishofen ist fest eingeplant.

Statt mit Spaziergängen verbringt die Jubilarin ihre Zeit lieber mit Gartenarbeit, „aber in Maßen“, wie sie betont. Sie freut sich über die ersten Frühjahrsblüher, die bereits treiben.

Als Mitglied der Nachbarschaftshilfe engagiert sich Monika Hoffmann in der Seniorenbetreuung und besucht gerne die Stammtische des Vereins. Inzwischen hat sie ein neues Hobby für sich entdeckt: den Seniorentanz. „Das macht viel Spaß, die Tanzbewegungen tun mir gut“, schwärmt sie. Zur großen Geburtstagsfeier im Hischbachwirt kamen neben ihren Geschwistern auch die vielen Nichten und Neffen mit ihren Familien, Nachbarn, Bekannte und Freunde. 

Elvi Reichert

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