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Für zehnjährige Treue zur Nachbarschaftshilfe wurden 17 Mitglieder ausgezeichnet. Franziska Helfenbein (l.) war als einzige bei der Versammlung. Für Gabriele Krieg nahm deren Mutter Anni (2. v. r.) die Urkunde entgegen. Es gratulierten B ürgermeister Georg Els (M.) sowie der Vorstand mit (v. r.) Kathrin Gesellensetter, Helga Wilms und Bettina Konstabel.

Nachbarschaftshilfe Forstern-Tading 

Bei Kinderbetreuung und Kochtopf stärker gefragt

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Aktuelle Zahlen präsentierte Vorsitzende Helga Wilms in der Jahreshauptversammlung beim Hirschbachwirt.

Forstern – Leicht rückläufig sind die Einsatzstunden bei der Nachbarschaftshilfe Forstern-Tading. Dafür haben die Helfer in den Fahrdiensten mehr Kilometer zurückgelegt. Aktuelle Zahlen präsentierte Vorsitzende Helga Wilms in der Jahreshauptversammlung beim Hirschbachwirt.

Demnach haben die Helfer 629 Stunden (2015: 993,5) investiert. Am stärksten zurückgegangen sind die Einsätze in der Familienhilfe (2016: 211, 2015: 434) und die Fahrdienste (2016: 61, 2015: 288). Die Kinderbetreuung hingegen hat von drei Stunden in 2015 auf 112 Stunden im vorigen Jahr einen großen Sprung gemacht. Auch die Fahrdienste für Asylbewerber sind mehr geworden (2015: 2005, 2016: 3903 Kilometer).

Noch nicht eingerechnet ist das, was die Ehrenamtlichen für den Forsterner Kochtopf leisten. Das „Essen auf Rädern“, das im kommenden Jahr zehnjähriges Bestehen feiert, ist das beliebteste und umfangreichste Angebot der Nachbarschaftshilfe. 670 Stunden, 9710 Kilometer und 4291 Essen lautet hier die zumindest bei Stunden und Mahlzeiten ebenfalls leicht rückläufige Bilanz.

Diese Zahlen gehen fast ausschließlich auf das Konto der beiden Fahrer Johannes Wilms und Georg Maier, die seit heuer Unterstützung von Martin Maurer haben. Geändert hat sich auch der Koch für den Kochtopf: Nachdem Christine Bowinzki vom Pastettener Gasthaus Zum Rauch aufgehört hatte, hat Günter Helfenbein vom Hirschbachwirt die Küche übernommen. „Das war ein reibungsloser Übergang“, freute sich Wilms.

Hinzu kommen noch die Zahlen für Pastetten, denn die dortige Nachbarschaftshilfe kooperiert seit einigen Jahren mit Forstern. Hier wurden in 220 Stunden 1326 Kilometer gefahren und 1115 Essen ausgeliefert. „Das ist gar nicht so wenig“, meinte Wilms in Richtung Fritz Steinbauer aus Pastetten, der in der Nachbarkommune meist das Ausfahren übernimmt und gemeinsam mit Tine Winkler von der dortigen Nachbarschaftshilfe zur Versammlung gekommen war. Letztere nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Kollegen aus Forstern zu bedanken: „Wir selbst sind nur eine Handvoll Leute, und es ist schön, dass ihr uns so gut aufgenommen habt.“

Ingesamt zählt der Verein derzeit 161 Unterstützer, darunter 35 aktive Helfer. Zwei Mitglieder kamen voriges Jahre neu dazu, Austritte gab es keine. Zu den Vereinsaktivitäten gehörten zehn Spielenachmittage, die wöchentliche Stuhlgymnastik, vier Helferstammtische, Ausflüge und Vorträge. Außerdem wurden drei Familien mit Lebensmittelpaketen unterstützt.

Finanziell steht die Nachbarschaftshilfe gut da, wie Kassierin Bettina Konstabel berichtete. Seine Angebote finanziert der Verein vor allem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, die im vorigen Jahr von der Schule, vom Singkreis, von Privatpersonen und Unternehmen kamen. Auch das Leserhilfswerk „Licht in die Herzen“ der Heimatzeitung unterstützte die Helfer. Vroni Macht

Ehrungen für zehn Jahre

In der Jahreshauptversammlung wurden viele Mitglieder für zehnjährige Vereinstreue geehrt: Maria Angerer, Herbert Berger, Elfriede Emberger, Franziska Helfenbein, Cäcilie Huber, Manfred Köller, Erwin Kremer, Gabriele Krieg, Helga Lehmann, Rudi Marhauser, Sissi Marhauser, Ingeborg Neglia, Waltraud Rassbach, Dieter Ruckdäschel (Helfer), Rosemarie Schneider, Maria Strasser und Marianne Urzinger (Helferin).

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