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Der Kindergarten St. Korbinian Forstern - hier bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen im Juni 2016 - ist einer von fünf Kindergärten, die sich zum Kindertagesstättenverbund zusammengeschlossen haben.

Neuer Kindertagesstättenverbund 

Gemeinsame Sache bei der Kinderbetreuung

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Bei der Kinderbetreuung machen die Verwaltungen der katholischen Pfarrkirchenstiftungen Forstern-Tading, Hohenlinden, Isen, Walpertskirchen und Wörth gemeinsame Sache. Sie haben einen Kindertagesstättenverbund gegründet, der zum 1. Januar an den Start gegangen ist.

Forstern – Erst 2016 wurde der Kitaverbund Don Bosco Moosinning gegründet. Vorigen September schlossen sich die katholischen Pfarrgemeinden in Erding zu einem Kindertagesstättenverbund zusammen. Diesen Weg sind nun auch die Kirchenverwaltungen der katholischen Pfarrkirchenstiftungen Forstern-Tading, Hohenlinden, Isen, Walpertskirchen und Wörth gegangen. Sie haben einen Kooperationsvertrag geschlossen und damit ab dem 1. Januar einen Kindertagesstättenträgerverbund mit den Einrichtungen St. Korbinian Forstern, St. Josef Hohenlinden, St. Zeno Isen, St. Erhard Walpertskirchen und St. Peter Wörth gegründet.

„In den letzten Jahren hat sich in der Kindergartenlandschaft sehr viel verändert. Die Aufgabenfelder in Kindertagesstätten und deren Verwaltung sind komplexer geworden“, formuliert es Christoph Stürzer, Leiter des Pfarrverbands Maria Tading, im aktuellen Pfarrbrief „Miteinander“. Die kirchlichen Träger stünden mit ihren ehren- und hauptamtlichen Strukturen vor vielfältigen Herausforderungen. Gründe dafür se

ien steigende rechtliche und administrative Vorgaben sowie immer höher werdende gesellschaftliche Ansprüche an den Betrieb von Kindertagesstätten. Der gemeinsame Kooperationsvertrag helfe dabei, „die Zukunftsfähigkeit der kirchlichen Kindertagesstätten vor Ort zu sichern“.

Die Pfarrkirchenstiftung Mariä Himmelfahrt Forstern-Tading übernimmt die Trägerschaft für alle fünf Einrichtungen. So soll deren Verwaltung professionalisiert und die Leitungen von Verwaltungsaufgaben entlastet werden, damit sie wieder mehr Zeit für pädagogische Arbeit zur Verfügung haben.

„Erste Anlaufstelle ist und bleibt für die Eltern und alle anderen auch weiterhin die bereits bekannte Leitung der Einrichtung mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort“, so Stürzer. Auch das pädagogische Konzept werde wie bisher innerhalb der jeweiligen Einrichtung erstellt.

Der Kitaverbund kümmere sich um die wirtschaftlichen und personaltechnischen Belange der beteiligten Einrichtungen. Die seelsorgliche Begleitung erfolge weiterhin durch das pastorale Team des jeweiligen Pfarrverbands, in dem sich die Kindertagesstätte befindet. „Auch hier ist uns eine enge Verbindung zur Pfarrei vor Ort wichtig“, betont Stürzer.

Die Elternbeiträge sollen wie bisher in Abstimmung mit den anderen Einrichtungen vor Ort und nach den Vorgaben der jeweiligen Kommunen festgelegt werden. Hier werden die Eltern die Neuerung am meisten merken, genauer gesagt am Kontoauszug: Beim Beitragseinzug erscheint die neue Trägerin.

„Das Erzbistum München und Freising unterstützt die Professionalisierung in der Verwaltung kirchlicher Kindertagesstätten mit zusätzlichem Personal“, erklärt Pfarrer Stürzer. So ist für die Trägeraufgaben im neuen Kitaverbund Kathrin Fritsch als Verwaltungsleitung beauftragt. Ihre Büroräume befinden sich an der Pemmeringer Straße 1 in Buch am Buchrain. Fritsch ist zuständig für die Verhandlungen mit kommunalen und staatlichen Stellen, für Personalangelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, Haushaltsplanung und Ähnliches.

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