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Frisch renoviert ist der Saal der Forsterner Sportgaststätte. Anton Obeid ist neuer Pächter der Wirtschaft.

Vereinsheim FC Forstern

Neuer Pächter, neues Ambiente

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Forstern - Seit Juni gibt es wieder jemanden, der sich im Vereinsheim des FC Forstern ums leibliche Wohl von Sportlern, Zuschauern und Gästen kümmert: Anton Obeid hat die Sportgaststätte übernommen.

Gut ein halbes Jahr lang war die Sportgaststätte des FC Forstern ohne Pächter. Nach 14 Jahren im Vereinsheim hatte Günter Helfenbein im vergangenen Oktober seinen Vertrag gekündigt und, nur gut einen Kilometer davon entfernt, den Hirschbachwirt übernommen.

Der FC Forstern hatte sich, unter anderem mit Zeitungsannoncen, sofort auf die Suche nach einem Nachfolger begeben. Diese sei gar nicht so einfach gewesen, gibt Sportvereinsvorsitzender Björn Michael zu. Mehrere Interessenten hätten sich vorgestellt, doch gepasst hat es am Ende nur mit einem: Anton Obeid aus Oberpframmern im Kreis Ebersberg hat mit seiner Frau Ingrid den Zuschlag bekommen.

„Ich habe mich hier vorgestellt, mir die Räume angeschaut, und schon im ersten Moment gedacht: Das ist mir sympathisch, auch die Leute“, erzählt er. Das FCF-Team sei stets zuvorkommend und hilfsbereit, alle hätten ihn herzlich aufgenommen. „Ich fühle mich sehr wohl. Die Leute haben es mir leicht gemacht, mich hier heimisch zu fühlen. Es ist, als wäre ich schon viel länger hier“, sagt Obeid strahlend. Der gebürtige Syrer ist gastronomisch gesehen kein unbeschriebenes Blatt. Obeid, der seit 43 Jahren in Deutschland lebt, ist seit 40 Jahren in der Gastronomie tätig.

In Schwabing hat er seine Karriere begonnen. Danach war er 20 Jahre lang Geschäftsführer im Gasthof Kreitmair in Keferloh, bevor er sich im Jahr 2000 selbstständig machte. Acht Jahre lang war Obeid danach in einem Landgasthof tätig, ebenso lange in der Sportgaststätte der DJK Fasangarten. Jetzt hat der Koch aus Leidenschaft in Forstern eine neue berufliche Heimat gefunden – „hoffentlich meine letzte“, sagt er augenzwinkernd.

In der Sportgaststätte in Forstern steht Obeid seit Juni selbst hinter dem Herd. Als gelernter Barkeeper kann er aber auch Drinks mixen und ist gleichermaßen im Service zuhause. „Eben alles, was zur Gastronomie-Arbeit gehört“, sagt Obeid, der aktuell von einer festen Bedienung unterstützt wird. Auf die Teller kommt bayerische Küche, manchmal mit internationalem Touch, aber immer saisonal. So finden sich, je nach Jahreszeit, auch Spargel, Wild oder Pfifferlinge auf der Karte. „Meine Art zu kochen war bisher immer ein Erfolg“, sagt Obeid, der seine Gerichte als „ein bisschen gehoben, aber nicht zu sehr“ bezeichnet. Dieses Angebot kommt auch beim Sportverein gut an, wie Michael bestätigt.

Für seinen neuen Pächter hat der FC Forstern das Vereinsheim saniert. Boden, Decke, Dekoration – im Saal wurde alles neu gemacht. „Das ist, als wäre es speziell für mich vorbereitet worden, wie eine Überraschung“, sagt Obeid freudig. Das Material für den Umbau hat der Hauptverein bezahlt, in Eigenleistung haben Spieler und Trainer die Arbeiten gestemmt. „Der Zusammenhalt zeichnet unseren Verein auch ein Stück weit aus. Wenn einer nach Hilfe fragt, dann bekommt er sie auch“, lobt Michael seine Mitglieder.

Besonders der Dritte Vorsitzende und Forsterns Vereinsreferent Max Reiser sei bei der Organisation und Umsetzung der Arbeiten vorne mit dabei gewesen. „Ohne ihn wäre es nicht gegangen“, sagt Michael. Er zollt seinen Respekt auch den Helfern der 1. und 2. Herrenmannschaft sowie der AH, die bei den Arbeiten fleißig mit angepackt hätten. „Das war ein Kraftakt. Wir haben vier Wochen lang durchgearbeitet“, sagt Fußballabteilungsleiter Roland Gfüllner. „Aber es war der richtige Zeitpunkt“, ergänzt Michael. „Irgendwann mussten wir es ja anpacken."

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