Neues Heim der Eichengrün-Schützen Karlsdorf 

Am Freitag startet der Schießbetrieb

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Die Gemeinde Forstern unterstützt die Karlsdorfer Eichengrün-Schützen beim Kauf eines Lichtgewehrs – pünktlich zum Start des Schießbetriebs im neuen Schützenheim.

Forstern– Eineinhalb Jahre lang wurde an der Forststraße in Karlsdorf gewerkelt. Fast jeden Tag waren Schützenmeister Josef Estermann und seine Männer am Werk, um der Schützengesellschaft Eichengrün Karlsdorf endlich eine feste Heimat zu geben. Gut 18 Monate nach dem Spatenstich Mitte Mai vorigen Jahres ist es nun so weit: Am morgigen Freitag ist das neue Schützenheim erstmals geöffnet. „Ab 18.30 Uhr startet der Schießbetrieb“, berichtet Estermann zufrieden.

Pünktlich dazu hat der Forsterner Gemeinderat am Dienstagabend einem Zuschussantrag des Vereins zugestimmt: Er will ein Lichtgewehr für knapp 1100 Euro kaufen, doch die Vereinsrücklagen seien durch den Neubau aufgebraucht, heißt es im Antrag.

Mit dem Gewehr will der Verein vor allem den Jugendbereich wieder ankurbeln. Denn da fange man im Prinzip bei Null an, erklärte Jugendsportleiter Hans Spötzl, der in der Sitzung Rederecht bekam. „Wir hatten mal eine sehr starke Jugend“, erklärte er. Doch in den vergangenen drei, vier Jahren habe man keine Möglichkeit mehr gehabt, eine aktive Jugendarbeit zu gestalten. Nun seien wieder zehn bis 15 Jugendliche dabei, doch man dürfe erst ab zwölf Jahren mit dem Luftgewehr schießen. Mit dem ungefährlichen Lichtgewehr hingegen sei das schon für das Einstiegsalter von acht bis zehn Jahren möglich. In dieser Altersgruppe sei die Nachfrage in Karlsdorf da. So wolle man den Nachwuchs schon früh an den Verein binden.

Vizebürgermeister Sebastian Klinger (CSU) leitete die Sitzung und erklärte, dass die Gemeinde bereits anderen Schützenvereinen derartige Zuschüsse gewährt habe. Zudem sei es mit den 1100 Euro nicht getan – die zugehörige Elektronik finanziere der Verein selbst.

„Das neue Schützenheim braucht die Jugend, um belebt zu werden“, sagte Franz Wintermayr (CSU). „Das ist wirklich keine Unsumme, und dann können die Schützen einen schönen Start hinlegen“, sagte auch Herbert Berger (AWG). Das Gros der Räte schloss sich dem an. Lediglich Peter Feckl (AWG) meinte, „es ist nicht Aufgabe der Gemeinde, ein Gewehr zu finanzieren“. Er stimmte als Einziger gegen den Zuschuss.

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