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Früchte unter der Lupe (v. l.): die Gartenbau-Vorsitzenden Walter Hipper (Buch/Reithofen) und Ludwig Hiebinger (Forstern), Schriftführe rin Christa Weizenbeck und Kreisfachberater Michael Klinger bei der Arbeit. 

Obstbaumkataster wird fortgeschrieben

Obstsortenbestimmung bringt 19 neue Apfelsorten in Forstern

Welche Obstsorten gibt es im Landkreis? Dieser Frage ging man bei der Pflanzentauschbörse am Samstag im Feuerwehrhaus Forstern auf den Grund.

Forstern – Zur Pflanzentauschbörse brachten Bürger zur Bestimmung Früchte aus ihren Gärten mit. Das Angebot war eine Initiative des Kreisverbands für Gartenbau, unterstützt von den örtlichen Vereinen .

Die Aktion zielte darauf ab, das landkreisweite Obstbaumkataster fortzuschreiben, um die Bestandsaufnahme aus den 1990er Jahren zu aktualisieren. Die Sortenvielfalt und das Wissen darüber sollen bewahrt werden. Auch Entwicklungen im Obstbestand seien so zu ermitteln. Man könne auch den Obstlehrgarten in St. Wolfgang mit weiteren Bäumen bestücken, die dort noch nicht vorhanden seien, erläuterte der Kreisfachberater des Landratsamts, Michael Klinger.

Wie Ludwig Hiebinger, Vorsitzender des Vereins für Gartenbau und Heimatpflege von Forstern, informierte, seien vor allem Äpfel mitgebracht worden. Klinger und der fachkundige Vereinschef des Gartenbauvereins Buch/Reithofen, Walter Hipper, nahmen das Obst genauestens unter die Lupe. Die Ergebnisse wurden mit Fachliteratur untermauert. „Ich bin ein reiner Amateur“, sagte Hipper bescheiden. 19 Apfel- und eine Birnensorte sind neu ins Kataster aufgenommen worden.  

Vroni Vogel

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