14 Feuerwehren mit insgesamt 165 Einsatzkräften waren beim Großbrand in Straßham im Einsatz. Foto: Moritz

Halbe Million Euro Brandschaden

Oma und Enkelin erleiden Rauchvergiftung

Straßham - Nach wie vor ungeklärt ist die Ursache des Großbrands, der am Mittwochnachmittag in Straßham bei Forstern eine große Lagerhalle zerstört hat. Nach ersten Schätzungen entstand Sachschaden in Höhe von rund einer halben Million Euro.

Gegen 15.45 Uhr hatte der Betreiber einer in der Lagerhalle befindlichen Sandstrahlfirma das Feuer entdeckt, teilt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord mit. Da die ersten Selbstlöschversuche des 37-Jährigen fehlschlugen, alarmierte der Unternehmer über Notruf Feuerwehr und Rettungskräfte. Er erlitt ebenso eine leichte Rauchgasvergiftung wie eine im angrenzenden Wohnhaus lebende 71-Jährige und ihr zweijähriges Enkelkind. Mit einem Großaufgebot von 165 Feuerwehrkräften, bestehend aus 13 Freiwilligen Feuerwehren aus den Landkreisen Erding und Ebersberg sowie der Flughafenfeuerwehr gelang es, den Brand in dem zwischen Forstern und Pastetten gelegenen Weiler sehr schnell unter Kontrolle zu bringen und somit ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus zu verhindern. Weiterhin wurden 15 Rettungsfahrzeuge, Notärzte und Kräfte des THW vor Ort eingesetzt. Die Brandbekämpfungsmaßnahmen nahmen nach Auskunft der Feuerwehreinsatzleitung am Mittwoch weitere Stunden in Anspruch, da man die Lagerhalle kontrolliert abbrennen lassen wollte. Nach ersten Informationen der vor Ort eingesetzten Streifenbeamten der Polizeiinspektion Erding sind derzeit in der Halle drei Ultraleichtflugzeuge und ein Pkw abgestellt sowie rund 6000 Liter Diesel gelagert. Ein Betreten der Lager- und Firmenhalle war auch am Mittwochabend noch nicht möglich. Die Kriminalpolizei Erding hat die Sachbearbeitung übernommen und am Donnerstag nach Abschluss der Löschmaßnahmen mit den Untersuchungen der Brandstelle begonnen, heißt es aus dem Polizeipräsidium.

ml

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