Parkende Autos in der Nähe der Forsterner Schule

Halteverbot an der Münchner Straße?

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Die Parksituation an der Münchner Straße in Forstern ist eine Gefährdung vor allem der Schulkinder. Jetzt soll sich was tun - zum Beispiel mit einem Halteverbot oder einer 30er-Zone.

ForsternEine große Gefahr für Schulkinder sprach Annett Taubert (CSU) im Forsterner Gemeinderat an. „Die Münchner Straße ist morgens auf beiden Seiten so zugeparkt, dass teilweise die Busfahrer dort nicht mehr rauskommen.“

Parkende Autos bis kurz vor dem Zebrastreifen, zahlreiche Fahrer aus Richtung Forstinning, viele Schulkinder: „Es ist morgens wirklich eine Katastrophe“, sagte die Leiterin der Grund- und Mittelschule und bat um Prüfung, ob man in diesem Bereich nicht ein Parkverbot aussprechen könne.

„Ich will wirklich nicht, dass da ein Kind zusammengefahren wird“, sagte Taubert. Einen ähnlichen Wunsch gab auch Rainer Streu (AWG), Kommandant der örtlichen Feuerwehr, aus der Gruppenführersitzung weiter: „Das ist manchmal wirklich knapp zum Durchfahren.“

Bürgvermeister Georg Els (AWG) versprach, mit Landratsamt – die Münchner Straße fällt als Kreisstraße ED6 in dessen Zuständigkeitsbereich – und Polizei zu sprechen. Auf Nachfrage berichtet er, dass er fast zeitgleich zu Tauberts Anfrage einen Antrag an die Kreisbehörde gestellt habe. Die Münchner Straße solle im Ortsbereich werktags zwischen 7 und 17 Uhr auf Tempo 30 beschränkt und zugleich ein einseitiges Halteverbot ausgesprochen werden. Wie berichtet, erlaubt es eine Änderung der Straßenverkehrsordnung Kommunen seit heuer, auch auf großen Durchgangsstraßen das Tempolimit einzuführen, wenn Schulen oder Kindergärten angrenzen – so geschehen zum Beispiel in Erding im Bereich der beiden Gymnasien und vor der Grundschule am Ludwig-Simmet-Anger.

Eine Rückmeldung habe er noch nicht bekommen, sagte Els am Mittwoch auf Nachfrage. Das Thema an sich sei ein alter Hut: „Wir sprechen das jedes Jahr bei der Verkehrsschau an. Immer wieder hieß es bisher, wir sollten die Situation noch weiter beobachten. Ich beobachte jetzt bald seit 20 Jahren, ich komme aus dem Beobachten gar nicht mehr raus.“

Der Landkreis müsse die Straße so gestalten, „dass der Verkehrsfluss gesichert ist“, sagte Els. „Ich werde dem Landratsamt mitteilen, dass wir eine Veränderung wollen. Da muss was bewegt werden. Die ganze Zick-Zack-Fahrerei dort ist einfach ein Durcheinander.“ Els erinnerte aber auch daran, dass es die Kreisbehörde schon einmal mit einem Verbot versucht habe. „Aber dann war der Aufschrei der Anlieger so dramatisch, dass man die Halteverbote wieder auf ein Minimum reduziert hat.“

Rubriklistenbild: © dpa / Jens Kalaene

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