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Die Gemeinde Forstern packt die Digitalisierung der Grund- und Mittelschule an – und zwar mit professioneller Hilfe (Symbolbild).
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Die Gemeinde Forstern packt die Digitalisierung der Grund- und Mittelschule an – und zwar mit professioneller Hilfe (Symbolbild).

Gemeinde beschließt Zusammenarbeit mit Büro

Schule Forstern: Mit Vollgas in die Digitalisierung

  • Veronika Macht
    vonVeronika Macht
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Die Gemeinde Forstern packt die Digitalisierung der Grund- und Mittelschule an – und zwar mit professioneller Hilfe.

Forstern – Damit bei der Ausschreibung und der Beschaffung der nötigen Geräte für die Digitalisierung der Grund- und Mittelschule Forstern keine Fehler passieren, holt man sich ein Ingenieurbüro zur Seite. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Bürgermeister Rainer Streu (AWG) erklärte im Gemeinderat, dass die Digitalisierung mit Fördermitteln von Bund und Land durchgeführt werde. Zuwendungsbescheide für Grund- und Mittelschule seien bereits erteilt, weitere Mittel sollen beantragt werden. IT-Infrastruktur sei vorhanden, nun wünsche sich die Schule die Beschaffung von Endgeräten wie Tafeln, Beamer, PCs und Dokumentenkameras. In einem ersten Schritt habe man bereits Tablets besorgt und Wlan in den Klassenzimmern installiert. Erste Angebote gehen von Kosten über insgesamt 200 000 Euro für die weitere Ausstattung der Unterrichtsräume aus.

„Werden das in der Verwaltung nicht stemmen können“

„Da es sich um eine subventionierte Maßnahme mit großen Fördersummen handelt, ist es wichtig, dass wir keine Fehler bei der Ausschreibung und Beschaffung machen“, erklärte Streu. Dennoch solle das Ganze so schnell wie möglich erfolgen. „Wir werden das alleine in der Verwaltung nicht stemmen können“, ergänzte der Bürgermeister und schlug deshalb vor, ein Ingenieurbüro zu suchen, das den Prozess begleitet. Auch diese Planungskosten würden gefördert.

„Andere Schulen haben das ohne Büro gemacht“, warf Sebastian Klinger (CSU) ein und meinte, diese Kosten könne man doch sparen. Außerdem, so ließ er durchklingen, könne es ja nicht so schwierig sein, Tafeln und Co. zu beschaffen. „Bei unserer Schulgröße wurde uns davon abgeraten, das selbst zu machen“, entgegnete Streu. Sicher könne man einfach Geräte kaufen, aber dafür müssten dann auch an den richtigen Stellen die passenden Anschlüsse und Kabel vorhanden sein, damit alles zukunftsfähig funktioniere. Genau dabei soll das Fachbüro helfen.

Auch andere Schulen und Gemeinden holen sich Hilfe

Die Schulleitung habe sehr detailliert dargestellt, wie in Zukunft digital gearbeitet werden soll, und schon einiges an Vorarbeit geleistet. „Aber vieles ist einfach noch ungewiss“, so Streu. Zudem sei man nicht die einzige Gemeinde, die sich professionelle Hilfe sucht – der Bürgermeister nannte hier Finsing als Beispiel. Nicht zuletzt empfehle auch das staatliche Schulamt externe Ingenieurbüros, insbesondere wenn „kleinere Sachaufwandsträger“ personell dafür nicht ausreichend ausgestattet seien.

Gerhard Eicher (CSU) erklärte zudem, dass der Schulverband für den Bereich der Mittelschule bereits Ja zur Beauftragung eines Büros gesagt habe, sollte das nötig sein. „Es ist wichtig, dass wir schnell an das Thema rangehen“, sagte er. Streu versprach: „Wir werden Vollgas weiterarbeiten.“

vam

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