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Der erste Vorstand der CSU Forstern mit Gründungsmitgliedern (stehend, v.l.): Josef Renauer, Alois Eicher, Willi Gaigl, Josef Keilhacker, Ludwig Falterer, Franz Obermaier und Walter Oberhuber sowie Ursula Pöpping (sitzend, l.) und Vorsitzender Horst Pöpping (sitzend, r.). Der Name der Dame in der Mitte ist dem Ortsverband nicht mehr bekannt.

CSU Forstern

Seit 40 Jahren im Einsatz für die Bürger

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Die CSU ist in der Forsterner Kommunalpolitik fest verwurzelt. Aktuell stellt sie sechs Gemeinderäte und den Vizebürgermeister. Seit gut 40 Jahren ist die Partei in der Gemeinde aktiv – und lädt deshalb morgen zum Gründungsfest ein.

Forstern– Der CSU-Ortsverband Forstern wurde im Mai 1976 offiziell aus der Taufe gehoben. Doch Bürger mit schwarzem Parteibuch gab es in Forstern schon länger. Die nachvollziehbare Zeitgeschichte des Ortsverbands beginnt mit einer Mitgliederliste aus dem Jahre 1960. Der damalige Ortsvorsitzende, Karl Stanner aus Reithofen, war für das Gemeindedreieck Buch, Pastetten und Forstern zuständig.

Am 11. April 1976 jedoch trennten sich die 20 Forsterner CSU-Mitglieder vom Ortsverband Buch/Pastetten. Die Abspaltung erfolgte nach einer Aussage des damaligen Ortsvorsitzenden Peter Werner, dass Buch/Pastetten keinen Bürgermeisterkandidaten in Forstern unterstützen werde. „Seiner Meinung nach hätten sich die Bürger aus Buch und Pastetten nicht in die Forsterner Gemeindepolitik einzumischen“, blickt der aktuelle Ortverbandschef Sebastian Klinger zurück.

Mann der ersten Stunde war Horst Pöpping – ein „Nordlicht“, wie der damalige Vizelandrat Alfred Dreier einst gesagt hat. Pöpping war es, der im Mai 1976 die 20 CSU-Mitglieder zur Ortsverbandsgründung in Forstern einlud. Eigentlich ist der Verband also schon 42 Jahre alt – aufgrund anderer Termine wurde die Gründungsfeier aber auf heuer verschoben.

Pöpping wurde damals zum ersten Ortsvorsitzenden bestimmt. Stellvertreter waren Willi Gaigl und Ludwig Falterer, Schriftführerin seine Ehefrau Ursula Pöpping und Kassier Walter Oberhuber.

Die Wogen, die durch die Trennung der Ortsverbände einst hochschlugen, hatten sich recht schnell geglättet. Sichtbar war das an der ersten gesellschaftlichen Veranstaltung des jungen Ortsverbands im August 1976: das Sommernachtsfest.

Schon zwei Jahre nach der Gründung, im Jahr 1978, stellte der Ortsverband für die Kommunalwahl Horst Pöpping als Bürgermeisterkandidaten auf. Er bekam beachtliche 45 Prozent der Stimmen.

1988 legte Pöpping aus beruflichen Gründen und aufgrund eines Umzugs nach München sein Amt als Ortsvorsitzender nieder. Der Landwirt Peter Sollnberger wurde als sein Nachfolger gewählt und leitete den Ortsverband bis 1995. Danach übernahm Ludwig Falterer bis 1999 den Vorsitz. Für die Kommunalwahlen 1996 stellte die CSU mit Georg Wörl zum zweiten Mal einen Bürgermeisterkandidaten auf.

In der Jahreshauptversammlung 1999 wurde Andreas Baierl zum Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Führung fanden Reisen nach Berlin und diverse Ortsfestlichkeiten statt. Seit 2003 hat Klinger das Amt des Ortsverbandschefs inne. Er forderte 2008 den amtierenden Bürgermeister Georg Els (AWG) heraus und erhielt 33 Prozent der Wählerstimmen. Seit der jüngsten Kommunalwahl ist Klinger Vizebürgermeister der Gemeinde.

Der Wettinger führte den Verband in eine neue politische Ausrichtung. Bessere ÖPNV-Anbindung des südlichen Landkreises, Erhalt des ländlichen Raums, maßvolle Entwicklung des Kiesabbaus und soziale Themen – Familie, Jugend und Senioren – gehören zu den Schwerpunkten des Ortsverbands. „So können wir den Bürgern zeigen, dass wir uns für sie einsetzen“, sagt Klinger.

Daneben trägt der Verband auch zum gesellschaftlichen Leben in Forstern bei. Neben dem Steckerlfischgrillen an Karfreitag und der Christbaumsammelaktion im Januar wurden Veranstaltungen für Familien und Kinder wie das historische Kartoffelfest oder eine Eisbahn organisiert. Auch Infofahrten unternimmt die CSU, etwa in die BMW-Welt, ins Technologiezentrum Straubing oder in die Allianz Arena – ein Ausflug, zu dem mehr als 200 Interessierte mitkamen.

40 Jahre CSU Forstern

feiert der Ortsverband am Samstag, 2. Juni. Nach einem Gottesdienst in der Kirche in Forstern (Beginn: 18 Uhr) findet ab 19.30 Uhr im Hirschbachwirt die Feier mit Bildervortrag über die Geschichte des Ortsverbands statt.

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