Ingolstadt entlässt Walpurgis - Interims-Nachfolger steht fest

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Setzen sich für die Belange der Generation 60 plus in Forstern ein: Seniorenbeiratsvorsitzender Reinhard Anger und Schriftführer Dr. Donald Polzin (r.).

Seniorenbeirat Forstern 

Seniorenkompass als Leitfaden

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Mit der konstituierenden Sitzung wurde in Forstern der letzte Schritt zur Gründung des neu gewählten Seniorenbeirats getan. Reinhard Anger aus Forstern wurde zum Vorsitzenden und Dr. Donald Polzin aus Tading zum Schriftführer gewählt.

Forstern – Der Gemeinderat hatte vor der zu erwartenden demografischen Entwicklung bereits 2016 beschlossen, einen Seniorenbeirat zu gründen. Schon heute haben in Forstern rund zehn Prozent der Einwohner das 60. Lebensjahr vollendet. „Bis zum Jahr 2030 wird sich dieser Prozentsatz mehr als verdoppeln und völlig veränderte Anforderungen an die Infrastruktur und Unterstützungsangebote im Ort stellen“, sagt Anger.

Als besondere Herausforderungen stelle sich das Wohnen im Alter dar, egal ob zu Hause betreut oder im Heim, aber besonders wichtig in der vertrauten Umgebung vor Ort. Auch die Anforderungen an die Mobilität würden sich dramatisch verändern – „vor allem, wenn man nicht mehr in der Lage ist, selbst Auto zu fahren“. Umso wichtiger werde dann die barrierefreie Gestaltung des neuen Ortszentrums mit Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs sein.

In der Begleitung dieses Veränderungsprozesses sieht der Seniorenbeirat seine Zielsetzung. Er ist Berater der Gemeindeverwaltung im Rahmen des Programms „Älter werden auf dem Lande“.

„Um die Wünsche und Nöte der neuen Generation 60 plus in der Gemeinde Forstern kompetent vertreten zu können, wird der intensive Dialog mit diesen Bürgern Bestandteil unserer Arbeit sein“, so der Vorsitzende. Dabei sollen vor allem die bestehenden Angebote zum Beispiel der Nachbarschaftshilfe verbunden und koordiniert werden. Denkbar wäre beispielsweise eine Art Leitfaden Seniorenkompass, der auflistet, welche Hilfen es bereits für welches Problem gibt.

Hier sei die Gemeinde Forstern dank des Engagements der Verwaltung und zahlreicher Vereine schon viel weiter als andere Kommunen dieser Größenordnung. Es wisse nur noch nicht jeder, wo im konkreten Fall Unterstützung zu bekommen ist. 

Der Seniorenbeirat

wird sich am morgigen Dienstag im Forsterner Gemeinderat vorstellen. Auf der Tagesordnung stehen außerdem der Tätigkeitsbericht des sozialen Ansprechpartners Mathias Weigl, die Vorstellung der Feinplanung des Hochwasserschutzkonzepts und die Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich Feuerwehr, Bauhof und Einzelhandel. Beginn im Rathaus ist um 19 Uhr.

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