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Vorschläge zum Umgestaltung des Hirschbachspielplatzes: Auf Initiative von Jugendreferentin Simona Loupal (hinten, l.) bastelten die Kinder, unterstützt von Naturgartenplanerin Dagmar Wiegel (3. v. l.), Modelle von ihrem Traumspielplatz – hier mit den Hortbetreuern Patricia Grain (2. v. l.) und Christian Schraufstetter (r.) sowie Manuela Schweiger (4. v. l.).

Umgestaltung in Forstern 

Kistenweise Ideen für den Hirschbachspielplatz

Viele einfallsreiche Ideen entwickelten die Kinder zur Umgestaltung des idyllisch gelegenen Hirschbachspielplatzes.

Forstern – Betreut von Jugendreferentin Simona Loupal und Naturgartenplanerin Dagmar Wiegel, bauten die Buben und Mädchen der Forsterner Kindergärten und die Hortgruppe beim kreativen Ortstermin mit Naturmaterialien Modelle von ihrem Wunschspielplatz.

Gemäß dem Dillinger Beteiligungsmodell wurden die Kinder eingebunden. Bewegungsräume, der Wunsch nach Blumenwiesen, Matsch- und Wasserbereiche sowie Plätze zum Verstecken und gemütlichen Verweilen seien zentrale Vorschläge gewesen, fasste Wiegel zusammen.

Mit Ästen, Erde, Sägemehl, Rinde, Zapfen, Borken, Schnüren und dem Hilfsmittel Kleber entstanden fantasievolle Spieloasen, angeordnet in alten Obstkisten aus Holz. Insgesamt wurden 24 Kisten gebastelt, in denen es Bereiche zum Toben, Klettern, Hüpfen, Ratschen und Ausruhen gab.

Die neunjährige Sisci errichtete in ihrem Spielplatz ein schnuckeliges Häuschen, das auch als schützender Regenunterstand dienen soll. Die achtjährige Marie wünschte sich – wie viele Kinder – ein Spinnennetz zum Klettern. Der gleichaltrige Sebastian baute eine Wasserbahn mit Abzweigungen. Teils gehörte eine Schaukel zum Traumspielplatz. Auch an die Senioren dachten die Kinder und bastelten für sie ein Trimmrad. In einem Modell war sogar eine Kaffeebar für die Erwachsenen vorgesehen. Manuela Schweiger, Mutter von drei Kindern, fand das Projekt super und hoffte: „Vielleicht zieht’s Kreise.“

Und auch Loupal war von der Resonanz und dem Ideenreichtum der Kinder begeistert. Sie will nun auch noch die Forsterner Jugendlichen zu deren Ideen befragen, und zwar beim heute stattfindenden Jugendforum. Denn bisher hätten nur Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter mitgemacht. Dann sollen die Vorschläge dem Gemeinderat unterbreitet werden. 

 Vroni Vogel

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