Der Eicher-Traktor am Ortseingang von Forstern aus Richtung Hohenlinden kommend.
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Der Eicher-Traktor am Ortseingang von Forstern aus Richtung Hohenlinden kommend - hier ein Bild mit Beleuchtung vom vorigen Dezember - wurde beschädigt.

Eicher-Traktor beschädigt – Polizei will verstärkt kontrollieren

Vandalismus in Forstern

  • Veronika Macht
    vonVeronika Macht
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In den vergangenen Wochen und Monaten hat in der Gemeinde Forstern der Vandalismus „leider wieder verstärkt zugenommen“. Das berichtete Bürgermeister Rainer Streu (AWG) im Gemeinderat und zählte etliche Beispiele dafür auf.

Forstern – So sei am Eicher-Bulldog, der am Ortseingang von Hohenlinden kommend steht, der Kühlergrill eingetreten oder eingeschlagen worden. Hinter dem Rathaus sei eine Lampe kaputt gemacht, ein Verteiler der Deutschen Glasfaser vollgeschmiert und die Gasverteilerstation am Karlsdorfer Weg „total zerdeppert“ worden. In manchen Bereichen lägen zudem vermehrt kaputte Glasflaschen, da hätten sich bereits Hunde beim Gassigehen an den Scherben böse verletzt.

„Die Nerven liegen gerade bei vielen blank. Mancher weiß nicht, was er mit seiner Zeit anfangen soll“, suchte Streu nach einer Erklärung dafür. Er habe auch durchaus Verständnis, dass es für viele Menschen gerade eine schwierige Zeit sei. „Aber öffentliche Sachen kaputt zu machen, das ist wirklich schade und geht gar nicht. Jugendlicher Leichtsinn ist das Eine, aber komplette Zerstörungswut muss nicht sein.“ Wer etwas in die Richtung beobachte, solle sich nicht scheuen, die Polizei zu informieren, sagte Streu.

Bereiche in Forstern werden von der Polizei verstärkt kontrolliert

Das gelte auch, wenn es um Drogenkonsum oder -handel gehe. Derartige Gerüchte sind in der Gemeinde – wie vielerorts – nicht neu. In jüngster Zeit würde aber vermehrt zur Sprache kommen, „dass es in Forstern durchaus wieder ein Thema ist mit Drogen, dass der eine oder andere anscheinend was verkaufen soll“. Er habe deshalb kürzlich einen Termin bei der Polizeiinspektion Erding gehabt, berichtete der Bürgermeister weiter.

Die Polizei habe ihm mitgeteilt, dass es einige Bereiche in Forstern gebe, die durchaus überwacht würden und wo in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt kontrolliert werde. Streu betonte zugleich, dass die Polizei ihm gesagt habe, dass man sich dadurch nicht beunruhigen lassen, aber auch nichts totschweigen solle. „Wer also etwas beobachtet, kann sich jederzeit an die Polizei wenden“, sagte Streu.

Jugendreferentin Marlene Pawelczyk (AWG) nutzte die Gelegenheit, um auch eine Lanze für die Forsterner Jugend zu brechen: Beim Ramadama am vergangenen Wochenende hätten sich sehr viele junge Leute beteiligt. „Es gibt also nicht nur Jugendliche, die Dreck machen, sondern auch solche, die mit anpacken.“

vam

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