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Der Museumstag in Forstern war eines der Highlights im vergangenen Jahr beim Verein für Gartenbau und Heimatpflege Forstern, sagte Vorsitzender Ludwig Hiebinger.

Verein für Gartenbau und Heimatpflege Forstern 

Aufregende Tage im Museumund auf der Streuobstwiese

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Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Forsterner Verein für Gartenbau und Heimatpflege.

Forstern – Neben den üblichen Aktivitäten wie Pflanzentauschbörse, Springkrautaktion, Sommerferienprogramm und Hoagarten hob Vorsitzender Ludwig Hiebinger in der Jahreshauptversammlung im Eicher-Museum zwei Veranstaltungen besonders hervor.

So wurde erstmals ein Museumstag organisiert. Unter anderem schauten da auch die Asylbewerber vorbei, die in der Gemeinde leben. Sie hätten sich sehr für die Geschichte ihrer neuen Heimat interessiert – die Frauen beispielsweise für Handarbeitsmuster. „Die Integration bei uns in Forstern funktioniert“, konstatierte Hiebinger und kündigte an, dass es erneut einen Museumstag geben wird.

Das zweite Highlight sei der Besuch des Kindergartens Villa Wirbelwind auf der Streuobstwiese gewesen. 40 Kinder samt Begleitern hätten an diesem Tag die Wiese in Tading unsicher gemacht und sich sehr für die Natur interessiert. „Sie kommen hoffentlich wieder, denn wir brauchen neue Mitglieder“, sagte Hiebinger mit einem Augenzwinkern und berichtete, dass dem Verein aktuell 112 Bürger angehören.

Als nächste Aktion des Gartenbauvereins steht das Ramadama der Gemeinde an diesem Samstag ab 9 Uhr auf dem Programm. Die nächste Pflanzentauschbörse findet am 8. April statt – diesmal mit Natalie Fruth und ihren Weidenruten. Die mittlerweile 13. Springkrautaktion ist für Anfang Juli geplant und fürs Ferienprogramm im August wollen sich die Gartler noch etwas einfallen lassen. Der Ausflug führt heuer zur Staudengärtnerei Gaißmayer nach Illertissen.

Hiebinger wies mit Unterstützung des Kreisfachberaters Michael Klinger zudem auf drei Aktionen des Kreisverbands hin. So ist am 6. April der Einsendeschluss für die Aktion Gartentourismus im Landkreis. Bürger können hierfür Fotos von Gärten, aber auch von besonderen Bäumen, Landschaften oder sonstigen kulturhistorischen Punkten, die typisch für den Landkreis sind, einsenden. Es soll ähnlich der Holzbildhauer-SkulpTour eine Broschüre samt Radweg entstehen.

Der Foto-Wettbewerb 2017 hat das Thema „Individuell – Unkonventionell – Garteln ohne Grenzen“ (Einsendeschluss: 31. August). Und wer etwas zum Blütenfest am 6. Mai 2018 (ehemals Schnuppern & Schmecken) beisteuern will, der sollte sich bis 5. Mai 2017 anmelden. Die Forsterner Gartler haben dafür schon eine Idee: Sie wollen sich mit einem Insektenhotel beteiligen.

Ein Bericht über die Neuerungen im Forsterner Heimatmuseum, das der Gartenbauverein federführend betreut, folgt. 

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