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Maria Els Die Forsterner Juristin ist neue Chefin der Regierung von Oberbayern.

Wechsel vom Innenministerium 

Maria Els wird Regierungspräsidentin

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Maria Els tritt am 1. Mai als neue Chefin der Regierung von Oberbayern auf. 

Forstern– Große Ehre für Maria Els aus Forstern: Die bisherige Leiterin der Abteilung für Zentrale Angelegenheiten im Bayerischen Innenministerium übernimmt zum 1. Mai das Amt der Regierungspräsidentin von Oberbayern. Die Behörde kennt die 62-jährige Juristin und Gattin von Bürgermeister Georg Els sehr gut: Von 2013 bis Anfang 2017 war sie Regierungsvizepräsidentin.

Der Wechsel zurück zur Regierung „war überraschend für mich“, erzählt Els im Gespräch. Immerhin sei sie erst voriges Jahr ans Innenministerium gegangen und „ich habe mir gedacht, das wird voraussichtlich die letzte berufliche Veränderung in meiner mittlerweile ganz schön langen Laufbahn sein“, gesteht sie. Dass sie ihr Weg noch einmal zurück zur Regierung und an die Spitze dieser großen Verwaltungsbehörde führt, „ist schon etwas Besonderes“.

Für das Amt vorgeschlagen habe sie Innenminister Joachim Herrmann, berichtet Els, nachdem ihre Amtsvorgängerin Brigitta Brunner als Ministeraldirektorin ins neue Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr wechselt. Am Dienstag hat der Bayerische Ministerrat entschieden, dass Els neue Regierungspräsidentin wird. „Ich freue mich, dass erneut eine Frau die Führung der größten bayerischen Bezirksregierung übernimmt“, sagte Herrmann zu dieser Entscheidung.

In der Regierung wartet auf die Mutter eines erwachsenen Sohnes ein bunter Strauß an Aufgabenstellungen – von Asyl bis zu Schienen- und Straßenausbau. „Ich freue mich darauf, sehe aber auch die große Verantwortung und hoffe, dass ich der Aufgabe gerecht werde“, sagt die Juristin, die am kommenden Montag feierlich in ihr Amt eingeführt wird. Am Mittwoch, 2. Mai, tritt sie ihren Dienst an der Maximilianstraße in München an. 

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