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Sie drücken auf den Startknopf für die neue Homepage (v. l.): 2. Kommandant Tobi Lüttich, Vorsitzender Andreas Mayr, Kommandant Rudi Pfeil, 2. Vorsitzender Martin Mayr und Jugendwart Günter Jungwirth. 

Feuerwehr Reichenkirchen

2586 Stunden für die Sicherheit der Bürger

Die Feuerwehr Reichenkirchen ist eine fleißige Truppe. Im vergangenen Jahr hat sie 2586 freiwillige Stunden gearbeitet – satte 700 Stunden mehr als im Jahr davor. Freude bereitet auch die neue Homepage.

von Thomas Obermeier

Reichenkirchen – Mit einem symbolischen Buzzer-Drücken hat der Vorstand der Feuerwehr Reichenkichen in der gut besuchten Dienst- und Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rauch in Grucking die neue Hompage freigeschaltet. Ein Jahr lang hatten Kommandant Rudi Pfeil und Vorsitzender Andreas Mayr zusammen mit Administrator Adrian Schmidt daran getüfftelt, bis der Auftritt www-reif war.

Sehen lassen kann sich Pfeil zufolge auch der hohe Ausbildungsstand: 685 Aus- und Fortbildungsstunden wurden im vergangenen Jahr absolviert. 59 Aktive wurden zu 13 Einsätzen gerufen. Dabei gab es neben Technischen Hilfeleistungen (THL) acht Brände zu bewältigen. Besonders freute sich der Kommandant, dass die Tagesalarmsicherheit in Reichenkirchen mit mindestens neun Leuten gegeben sei. Die Aktiven haben bei den Einsätzen 264 Stunden geleistet, bei den Übungen 590 Stunden. Zudem gab es zwölf Funkfahrten.

Insgesamt fielen 2586 freiwillige Stunden an. „Das sind 700 mehr als im Vorjahr“, so der stolze Kommandant. „Unsere Frauenquote beträgt derzeit 13 Prozent, und wir haben dank unseren guten Übungssystems jedes Mal mindestens 22 Aktive bei den Übungen vor Ort“, sagte Pfeil außerdem. Er bedankte sich bei der Gemeinde für die Unterstützung. Bereits 40 Aktive hätten neue Schutzhelme bekommen, die restlichen 20 gebe es im kommenden Jahr.

Zum Thema Ehrenamtskarte sagte der Kommandant: „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.“ Wie berichtet, ermöglicht die Karte Ermäßigungen bei Einkäufen und Besuchen von öffentlichen Einrichtungen.

Ausgezeichnet wurde Anton Wenhart für 25 Jahre aktiven Dienst.

Sehr zur Freude von Jugendwart Günter Jungwirth und seinem Vize Sven Beinlich hatten sich bei einem Schnuppertag im September gleich zwölf neue Jugendliche der Feuerwehr angeschlossen. Die derzeit 19 Jugendlichen im Alter von zwölf bis 18 Jahren, darunter vier Mädels, haben 1295 Stunden geleistet. Für alle wurden einheitliche T-Shirts angeschafft. Sebastian Scheiel und Dominik Lechner wurden zu Jugendsprechern gewählt.

Im Dezember hat der Reichenkirchener Nachwuchs erfolgreich den Wissenstest mit Erhalt des bronzenen Abzeichens absolviert. Derzeit büffelt er bei der Truppmannausbildung, die gerade in Reichenkirchen, Fraunberg und Berglern stattfindet.

Vorsitzender Mayr ließ das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Höhepunkt sei der 40. Dorffest-Geburtstag im August gewesen. „Unsere Kameraden Stefan und Georg Zollner haben ihre Partnerinnen geheiratet“, berichtete er. Traurig sprach Mayr den Abschied von der guten Seele des Vereins an: Erna Kreitner war im Dezember unerwartet verstorben.

„Dieses Jahr führt uns am 26. Mai der Ausflug mit den Schützen nach Schwaiganger und Kloster Ettal. Das Dorffest findet am 5. August statt. Auch beim Ferienprogramm der Gemeinde im August werden wir uns wieder beteiligen. Das Aktivenfest ist für 24. November geplant“, so Mayr.

Kassier Manuel Schmidt freute sich dank der gut gelaufenen Festlichkeiten über einen positiven Kassenbericht. Fraunbergs Bürgermeister Hans Wiesmaier war dagegen verstimmt, als er auf den Bürokratie-Irrsinn im Ehrenamt zu sprechen kam. „Leider ist von denen, die uns den Wahnsinn mit immer noch mehr Hürden auflegen, keiner da. Heute ist die Gesellschaft so angelegt, dass die, die am wenigsten dabei sind, den Mund am weitesten aufreißen“, sagte er angesäuert.

Freuen durfte sich dafür Anton Wenhart aus Grafing, der für 25-jährigen aktiven Dienst Urkunde und Vereinskrug überreicht bekam.

Die neue Homepage

der Reichenkirchener Feuerwehr findet sich unter www.feuerwehr-reichenkirchen.de.

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