Diakon Christian Pastötter, das Trio „Zupf di, streich di“ mit Angelika Obermaier, Matthias Raupach und Anita Riedmann (v. l.) in der Maria Thalheimer Wallfahrtskirche
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Auf die Weihnachtszeit stimmten Diakon Christian Pastötter und das heimische Trio „Zupf di, streich di“ mit Angelika Obermaier an der Harfe, Matthias Raupach am Akkordeon und Anita Riedmann am Kontrabass (v. l.) in der Maria Thalheimer Wallfahrtskirche ein.

Musiker spielen ohne Gage – Erlös für Renovierung der Wallfahrtskirche

Adventssingen ohne Gesang

Ein Adventssingen ohne Gesang, dafür zugunsten der Renovierung der Wallfahrtskirche fand in Maria Thalheim statt.

Maria Thalheim – Die Pfarrei Maria Thalheim hatte am dritten Adventssonntag zum traditionellen Adventssingen mit Diakon Christian Pastötter und adventlichen Weisen, sowie Texten zur Besinnung und Ruhe in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt eingeladen. Coronabedingt gab es dieses Jahr aber keinen Gesang. Zur musikalischen Gestaltung spielten bei freiem Eintritt die von Irmgard Rosinger engagierten heimischen Musiker – und zwar ohne Gage, dafür aber zugunsten der Renovierung der Wallfahrtskirche.

Zu hören waren das Trio „Zupf di, streich di“ mit Reichenkirchens Chorleiterin Angelika Obermaier an der Harfe, Matthias Raupach am Akkordeon und Anita Riedmann am Kontrabass sowie Thalheims Chorleiter und Organist Lambert Bart an der Orgel und die Rappoltskirchener Bläser Georg Bart, Andreas Marsmann und Christian Stölkler auf den Trompeten. Den Hygienemaßnahmen war es geschuldet, dass nur 40 Kirchenbesucher teilnehmen konnten.

Mit dem Stück „Tochter Zion“ stimmten die Rappoltskirchener Bläser auf die besinnliche Stunde ein. Sprecher Diakon Pastötter sorgte mit Geschichten zwischen den musikalischen Darbietungen in der kurzweiligen Stunde dafür, dass jeder in sich gehen konnte zum bevorstehenden Weihnachtsfest.

„Der Advent ist der Grundvollzug des Lebens, Gott will ankommen bei uns im Leben“, sagte Pastötter. „Die überlieferte Weihnachtsgeschichte von Lukas gilt nicht nur für Weihnachten, sondern bis ans Ende dieser Welt. Für uns Christen ist Weihnachten nicht nur am 24. und 25. Dezember,“ so der Diakon weiter.

„Macht hoch die Türe“, gespielt von den Rappoltskirchener Trompetern, hallte es zum Abschluss des besinnlichen Nachmittags durch die Wallfahrtskirche. Entfallen musste im Anschluss ebenfalls aus Coronagründen der traditionelle Punsch-Ausschank mit Stollen vom Pfarrgemeinderat vor der Wallfahrtskirche.  

Thomas Obermeier

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