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Unter der Leitung von Organisator Karl Heinz Reingruber (2. v. r.) haben Helfer den Krötenschutzzaun am Fraunberger Ortseingang beim Schloss pünktlich zur einsetzenden Krötenwanderung wieder aufgebaut.

Zaun am Fraunberger Schloss 

Auch junge Flüchtlinge helfen beim Krötenschutz mit

Fraunberg – Gute Laune herrschte bei den vielen Helfern für das Aufbauen des Krötenschutzzauns am Fraunberger Schloss. Pünktlich zur einsetzenden Krötenwanderung hatte die Bund Naturschutz-Ortsgruppe Wartenberg wieder mit der Schlossbesitzerfamilie von und zu Fraunberg unter Leitung von Organisator Karl Heinz Reingruber zum Aufbau des Schutzzauns für Kröten und Molche am Ortseingang aufgerufen.

Tatkräftige Unterstützung gab es für die Tierschützer von Mitgliedern der Fraunberger Nachbarschaftshilfe sowie durch fünf von den in Bachham untergebrachten jugendlichen Flüchtlingen, die mit ihrer Leiterin Roswitha Keil die Aktion begeistert unterstützten.

In aufwändiger Arbeit wurden 500 Meter grüner Schutzzaun errichtet und entlang des Zaunes 20 Eimer eingegraben. „Die besondere Lage mit dem ehemaligen Wassergraben am Fraunberger Schloss erfordert es jedes Jahr, dass Krötenschutzzäune entlang beider Straßenseiten errichtet werden, denn dort möchten die Tiere mehrfach am Tag die Straßenseite wechseln“, so Reingruber. Gleichzeitig diene die Aktion auch der Verkehrssicherheit, denn überfahrene Tiere können bei nasser Fahrbahn bei den Verkehrsteilnehmern schnell zu gefährlichen Rutschpartien vor allem für Motorradfahrer werden.

Die Fraunberger Schlossbesitzerfamilie hat sich wieder bereit erklärt, in den nächsten Wochen täglich morgens die Eimer zu kontrollieren und die Kröten oder Molche sicher auf die gegenüberliegende Straßenseite zu bringen.  

tom

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