Von Austro-Pop bis zu rockigeren Nummern: Hand’g’macht hatte für die Besucher im Biergarten des Gasthauses Rauch ein breites musikalisches Spektrum zu bieten.
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Von Austro-Pop bis zu rockigeren Nummern: Hand’g’macht hatte für die Besucher im Biergarten des Gasthauses Rauch ein breites musikalisches Spektrum zu bieten.

Konzert beim Rauch in Grucking

Zur Unterstützung ihrer Lieblingswirte: Band Hand‘g‘macht geht auf Gratis-Biergarten-Tour

Die Landkreis-Band Hand‘g‘macht ist derzeit auf Biergarten-Tour. Sie kassiert keine Gage und will damit etwas an ihre Lieblingswirte zurückgeben.

Grucking – Ed Sheeran, Elvis und STS: Beim gut besuchten Konzert von Hand’g’macht im Biergarten des Gasthauses Rauch in Grucking gab es alles, was 20- bis 70-Jährige gerne hören. Viel Austro-Pop, bayerische Künstler, aber auch rockige Nummern von CCR, Schmusesongs von den Commodores und Ohrwürmer von Albert Hammond. Bei aller Regelbefolgung: So waren die Gedanken an Corona schnell verflogen.

Das Virus war auch Anlass für das stimmungsvolle Konzert, eines von insgesamt vier mit freiem Eintritt. Die kleine Tour führte die Landkreis-Band nach Mauggen ins Gasthaus Weber, zum Strasser-Wirt nach Bierbach und jetzt zur Familie Rauch nach Grucking. Letzte Station wäre am Samstag der Biergarten in Taufkirchen gewesen, erklärt Schlagzeuger Berni Götz aus Hienraching (Gemeinde Steinkirchen). Der habe aber kurzfristig verschoben werden müssen, der neue Termin stehe noch nicht fest.

Die Idee für die Tour stammt von Götz. „Wir hatten immer komplett volles Haus, so viel Kapazität wie da ist. Uns geht es darum, dass wir unsere Lieblingswirte, mit denen wir schon immer zu tun haben, unterstützen. Das können wir mit unserer Musik am besten.“ Deshalb spielen die Vier ohne Gage in jedem der vier Biergärten. „Damit die heimischen Wirte ein bisschen Umsatz machen und wir mit den Gästen einen schönen Abend genießen. Das war uns ganz wichtig.“

In Bockhorn spielte das Quartett schon zum vierten Mal zum Sommerabend auf. In Grucking und Bierbach sei Hand’g’macht schon zu vielen Geburtstagen und Hochzeiten aufgetreten. „Wir haben fast schon ein familiäres Verhältnis“, sagt Götz. Statt Gage ging ein Pfandl herum, in das jeder einen freiwilligen Obolus werfen konnte, was sich schön summierte. Auch jede Menge Rüscherl wurden den Vieren ausgegeben, sogar vom Schlagzeuger von D’Reichenkirchener, Hubert Schäffner, der von dem Abend begeistert war.  mel

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