Vor seinem beruflichen Zuhause: Georg Neumaier am Fraunberger Gemeindezentrum.
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Vor seinem beruflichen Zuhause: Georg Neumaier am Fraunberger Gemeindezentrum.

Bürgerbüro-Leiter Georg Neumaier feiert 40. Dienstjubiläum – Ehrung durch Gemeinde

Der Ur-Fraunberger

  • Friedbert Holz
    VonFriedbert Holz
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Fraunbergs Bürgerbüro-Leiter Georg Neumaier feiert 40. Dienstjubiläum. Wir haben mit dem Jubilar über sein Leben gesprochen.

Fraunberg – „Das hier ist mein Ort, ich schätze meine Kollegen, meine Nachbarschaft sowie die tolle Kameradschaft bei unserer Freiwilligen Feuerwehr“: Wer wie Georg Neumaier ein solches Kompliment abgibt, scheint gerne in der Gemeinde zu leben, in der er auch arbeitet. Tatsächlich wirkt er hier, in der Fraunberger Verwaltung, schon seit 26 Jahren. Da er aber schon länger für die Öffentlichkeit arbeitet, durfte Neumaier jetzt sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Dafür wurde er vor kurzem von Rathauschef Hans Wiesmaier vor der Gemeinderatssitzung geehrt.

„Über den Georg, den Leiter unseres Bürgerbüros, könnte ich einen ganzen Abend lang reden“: So beschrieb der Bürgermeister die vielen Aktivitäten und Erfolge seines treuen Mitarbeiters und übergab ihm eine Dankurkunde, einen Gemeindeteller und einen Einkaufsgutschein.

Georg Neumaier wurde vor 58 Jahren in der Nachbargemeinde Wartenberg geboren, lebt aber schon immer in Fraunberg. Nach der Schule, im Alter von 15, zog es den jungen Mann zuerst zur Post nach Erding, wo er sich zum Zusteller ausbilden ließ. „In der Kreisstadt, aber auch im Landkreis arbeitete ich bis Ende 1994 als so genannter Springer, kam viel herum, lernte viele Leute kennen“, erinnert er sich an diese Zeit.

Doch zu Jahresbeginn 1995 lockte ihn das Rathaus in Fraunberg, er startete dort quasi als Quer-Einsteiger in der Funktion eines Verwaltungsangestellten. Bei dieser Tätigkeit ist er bis heute geblieben, denn er mag seine Arbeit. „Sie ist sehr vielseitig: Ich arbeite im Melde- und Standesamt, bin für Renten-Angelegenheiten zuständig und als Systemadministrator für die EDV im Gemeindezentrum. Zudem kümmere ich mich um die Gebäudetechnik hier“, sagt Neumaier.

Aber auch außerhalb des Rathauses ist er recht aktiv, gehört der örtlichen Kirchenverwaltung an und ist Gruppenführer bei der Feuerwehr. „Auch hier bin ich schon über 40 Jahre dabei, bearbeite vor allem den Atemschutz“, sagt er.

In seiner Freizeit hat der Vater von zwei erwachsenen Söhnen mit Haus und Hof, sprich einem großen Grundstück, genug zu tun. Dabei bekommt er viel Unterstützung von Sohn Andreas, der ebenfalls dort lebt. Dessen jüngerer Bruder Dominik ist in Wartenberg verheiratet.

Zudem ist Neumaier ein begeisterter Sportler, fährt gerne Ski und mit dem Mountainbike. Immerhin holte er in dieser Disziplin bei den bayerischen Meisterschaften 2004 den Vize-Titel in der Senioren-Klasse, und im Winter gibt er beim Skiclub Mauern Kurse für Kinder. „Eigentlich“, so das vielseitige Talent, „könnte ich schon 43 Jahre in öffentlichen Dienstfunktionen feiern, denn meine Zeit bei der Post zählt mit dazu. Aber eine andere Zahl ist noch viel interessanter: In sieben Jahren kann ich in Rente gehen“, scherzt er. Wer ihn kennt, kann sich gut vorstellen, dass er auch seine Jahre danach aber keinesfalls als Ruhestand begreifen wird.

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