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Ehrenurkunden und Verdienstnadeln gab es für die Urgesteine der Feuerwehr Fraunberg. Kommandant Georg Daschinger (l.), Bürgermeister Hans Wiesmaier (hinten) und Vorsitzender Albert Daschinger (r.) gratulierten (ab 2. v. l.) Hermann Fuchs (50 Jahre dabei), Josef Wildner (50), Konrad Eschbaumer (60), Helmut Haider (50), Heinrich Haider (50) und Georg Lainer (50).

Feuerwehr Fraunberg 

Eine einsatzfreudige Truppe

Auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr blickte die Fraunberger Feuerwehr zurück. Im Mittelpunkt stand die Anschaffung des neuen Löschfahrzeuges LF 20.

Fraunberg Kommandant Georg Daschinger berichtete in der Jahreshauptversammlung am Samstag, dass die Firma Scania nach der 70 Seiten umfassenden Ausschreibung im Januar den Zuschlag der Gemeinde für das 350 000 Euro teure LF 20 erhalten habe. Besonderheiten sind der 2500 Liter fassende Wassertank, ein Teleskop-Beleuchtungsmast und ein Elektrolüfter. Mitte des Jahres komme das Fahrgestell und gehe dann für den Aufbau zur Firma Lentner nach Hohenlinden. Zum Jahresende soll das LF 20 ausgeliefert werden. Bürgermeister Hans Wiesmaier betonte: „ Wir machen hier keinen Luxus, sondern das Fahrzeug ist auf die Gemeinde abgestimmt.“

1458 Einsatz-, Übungs- und Ausbildungsstunden hatten die fünf Aktiven-Gruppen der Wehr 2017 geleistet, berichtete der Kommandant stolz. Unter den 21 Einsätzen seien neun Brände und Technische Hilfeleistungen wegen Sturmschäden gewesen. „Sehr gut aufgestellt sind wir nun auch bei der Tagessicherheit durch die Neuzugänge der drei Frauen Christl Härtl, Cecile von Fraunberg und Maria Daschinger sowie Berufsfeuerwehrler Matthias Lösche“, sagte Daschinger.

Auch der Ausbildungsstand ist hoch: Jakob Angermaier, Robert Lechner und Stefan Wagner absolvierten den Maschinistenlehrgang, Tanja Benner, Hubert Lex und Markus Nettinger die Modulare MTA-Ausbildung, Fabian Streinz und Thomas Rosenhuber ließen sich zum Sanitäter bei der Feuerwehr weiterbilden, Thomas Daschinger und Michael Treske absolvierten die Sanitäter- und eine THL-Fortbildung. Albert und Thomas Daschinger nahmen an der Fortbildung für Biogasanlagen teil.

Gut läuft es beim Atemschutzbeauftragten Thomas Daschinger, der mit derzeit 16 Atemschutzträgern 131 Ausbildungsstunden absolviert hat. Mit Tanja Benner, Michael Treske und Fabian Streinz sind sogar drei Neuzugänge dazu gestoßen. Jugendwart Tobias Ott hat mit den neun Nachwuchsfeuerwehrlern 165 Stunden geleistet. Dabei haben die Jugendlichen neben den regelmäßigen Übungen in Notzing einen Wissenstest gemeistert.

Angesichts der erstmals eingetretenen Einsatz-Rufbereitschaft nach Katastrophenfallauslösung wegen des Sturms regte Bürgermeister Wiesmaier adressiert an Kreisbrandmeister Franz Ganslmaier an, zu überlegen, ob es nicht besser sei, eine betroffene Straße einmal ganz zu sperren. „Ich möchte keinen Feuerwehrler, der von einem Baum erschlagen wird.“

Vorsitzender Albert Daschinger ging in seinem Jahresrückblick auf die gesellschaftlichen Höhepunkte der Wehr ein, die aktuell 149 Mitglieder hat. Er nannte den Faschingsball der Vereine, das Kirchenpatrozinium, Beteiligungen am Holunderblütenfest und der Sonnwendfeier, das Dorffest und die Christbaumversteigerung. Ein großes Thema war die anstehende Restaurierung der Vereinsfahne. Das wird die Fahnenstickerei Kössinger in Schierling übernehmen. „Dank der gut gefüllten Vereinskasse müssen wir uns keine Gedanken machen, unsere Fahne für 5800 Euro zu restaurieren“, sagte Albert Daschinger.

Ihm wurde am Samstag noch eine besondere Auszeichnung zuteil. Für seine großen Verdienste um die Fraunberger Wehr erhielt Daschinger das Ehrenkreuz in Silber des Landesfeuerwehrverbands Bayern. Thomas Obermeier

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