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Fassungslos steht Egon Lechner vor der toxischen Staude: ein drei Meter hoher Riesen-Bärenklau.

Entdeckung im Wald

Hochgiftiger Riesen-Bärenklau

Riding – Eine drei Meter hohe Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt – diesen gefährlichen Fund hat Egon Lechner bei einem Pirschgang auf einer Lichtung östlich der Hubertuskapelle bei Riding gemacht.

Seit über 50 Jahren ist er Jagdrevierbesitzer in der Gemeinde Fraunberg, diese hochgiftige Pflanze sieht er dort zum ersten Mal. An der Stelle führen drei Wege zusammen, Spaziergänger oder auch Reiter kommen hier immer wieder vorbei. Deshalb hat der 82-Jährige den Fund auch der Unteren Naturschutzbehörde gemeldet. „Ich würde mir Vorwürfe machen, wenn ich nicht auf diese Gefahr hingewiesen hätte“, sagt Lechner, insbesondere wegen der Kinder. „Als Jäger würde ich die von der Pflanze ausgehende Gefahr wie den Fuchsbandwurm einstufen“, meinte er.

Er habe den Schierling vor 30 Jahren bei einem Besuch in Bratislava erstmals gesehen. „Damals wusste ich allerdings noch nichts von der Gefährlichkeit die von dieser Staude ausgeht.“ Bei einer Berührung können Verbrennungen ersten Grades entstehen und es kann zu Fieber, Schweißausbrüchen und sogar zum Kollaps kommen

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