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Gedenkgottesdienst im Freien: Am Gemeindezentrum versammelten sich Mitglieder und Gäste, um das 100. Jubiläum des Krieger und Soldatenvereins Fraunberg zu feiern.
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Gedenkgottesdienst im Freien: Am Gemeindezentrum versammelten sich Mitglieder und Gäste, um das 100. Jubiläum des Krieger und Soldatenvereins Fraunberg zu feiern.

Bürgermeister Wiesmaier mahnt zu Verantwortung – 100. Gründungsfest des Kriegervereins

Kriegerjahrtag in Fraunberg: „Es ist wichtiger denn je, Flagge zu zeigen“

100 Jahr alt ist der Krieger- und Soldatenverein Fraunberg heuer geworden. Die coronabedingt verspätete Feier fand unter freiem Himmel statt.

Fraunberg – Mit einem Freiluftgottesdienst hat der Krieger- und Soldatenverein Fraunberg am Sonntag sein 100-jähriges Gründungsfest begangen. Die für Mai geplante Feier war Corona zum Opfer gefallen. Jetzt kamen die Mitglieder und Gäste am Gemeindezentrum zusammen. Dort wurde auch der 29 gefallenen und neun vermissten Kameraden von den beiden Weltkriegen aus der Pfarrei Fraunberg gedacht.

An diesem Ehrentag trugen die Vereinsmitglieder erstmals die neuen dunkelblauen Sakkos. Es fehlten allerdings die Kriegervereine aus Riding und Wartenberg sowie Fahnenabordnungen der Fraunberger Feuerwehr und der Hubertus-Schützen. Auch auf die Salutschüsse von Kanonier Christian Gruber wurde verzichtet. Den Gottesdienst zelebrierten Ruhestandspfarrer Hans Eschbaumer aus Inning und Diakon Christian Pastötter. Kassier Kai von Fraunberg erinnerte an die Soldaten. Hildegard Lex trug zwei Lesungen vor. Zudem spielten vier Musiker der Dorfener Stadtkapelle.

Bürgermeister Hans Wiesmaier sagte: „Den Charakter eines Dorfes erkennt man daran, wie es mit seinen Toten umgeht.“ Eingebettet zwischen der bayerischen, der deutschen und der europäischen Fahne „nehmen wir hier Verantwortung wahr“. Gerade heute sei es wichtiger denn je, Flagge zu zeigen und diese Verantwortung nach draußen zu tragen. „Wir leben in einer Zeit, in der wir aufrüsten, in der Politiker erschossen werden, in der wir Polizei vor Synagogen brauchen – und bald auch vor Kirchen wegen unseren Glaubens.“

Am Kriegerdenkmal blickte Vorsitzender Alfons Huber anschließend auf die Vereinsgründung vor 100 Jahren zurück mit Georg Reichenberger als erstem Vorsitzenden, Jakob Käsmaier als Kassier und Georg Neumaier als Schriftführer. Zudem erinnerte Huber an die seit 75 Jahren herrschende Friedenszeit. Walter Benner und Gerd Fischer legten einen Kranz nieder. Nach dem „Guten Kameraden“ und der Bayern-Hymne fand das Gedenken ein schnelles Ende.  (tom)

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