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Treue Kameraden ehrte (hinten, r.) Vorsitzender Alfons Huber (v.l.): Bürgermeister Hans Wiesmaier , Fahnenmutter Rosmarie Käsmaier (beide 20 Jahre Mitglied), Werner Vogler (30), Josef Obermeier (50), Martin Fischer sowie die einstigen Festdamen Andrea Reithmaier und Martina Pfanzelt (alle 20).

Jahreshauptversammlung 

Feste sind lieb und teuer

Fraunberg – Gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Krieger- und Soldatenvereins Fraunberg im Gasthaus Stulberger. Kassier Kai von Fraunberg musste ein Minus von 325 Euro vermelden. Der Verein zahle beim jährlichen Sommergrillfest drauf, und auch der Kriegerjahrtag koste immer gut 1000 Euro. „Das können wir mit unserer einmaligen Einnahmequelle, dem Stefaniball, nicht auf Dauer kompensieren“, erklärte der Schatzmeister.

Lob gab es vom Kassier für Schriftführer Markus Graser der in den vergangenen Jahren 15 neue Mitglieder geworben hatte. Nun sind es 110 Kameraden. Dafür gab es einen großen Applaus.

Nach Grasers Bericht haben die Krieger auch beim gemeinsamen Faschingsball der Ortsvereine draufzahlen müssen. Das vereinsinterne Sommergrillfest im Stulberger-Garten mit Steckerlfisch vom Vorsitzenden Alfons Huber sei immerhin sehr gut besucht gewesen. Die Beteiligung am Kriegerjahrtag war ebenfalls gut. Sogar der Stefaniball am zweiten Weihnachtsfeiertag habe regen Anklang gefunden. Dabei war erstmals Gerhard Zehentner als Versteigerer aktiv gewesen.

Schon lange laufen die Planungen für das Fraunberger Maibaumaufstellen. Der Kriegerverein ist diesmal federführend, die Bandltänzer sind fleißig am Üben. Bürgermeister Hans Wiesmaier hatte den Baum spendiert. In Kürze wird der bereits gefällte Stamm aus dem Wald geholt, um ihn herzurichten. Dafür wurden Arbeitskräfte und Wachpersonal eingeteilt.

„Ihr versteht es, aus einer Kleinheit etwas Besonderes zu machen“, lobte Wiesmaier. „Die beste Verzinsung ist die Kameradschaft. Beeindruckend wie ihr bei Beerdigungen den letzten Weg mitgeht in einem Verein mit gesellschaftlichem Leben, wo man spürt: Da bin i dahoam.“  tom

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