Die Feuerwehr Reichenkirchen will ihr LF 8/6 technisch verbessern. Dazu ist eine Finanzhilfe von der Gemeinde nötig, die nun nach einiger Diskussion beschlossen wurde.
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Die Feuerwehr Reichenkirchen bekommt 24 000 Euro von der Gemeinde für die Aufrüstung eines Fahrzeugs. Symbolfoto.

Grünes Licht für Fahrzeug-Modernisierung

Feuerwehr Reichenkirchen: Diskussion um Zuschuss

Die Feuerwehr Reichenkirchen will ihr LF 8/6 technisch verbessern. Dazu ist eine Finanzhilfe von der Gemeinde nötig, die nun nach einiger Diskussion beschlossen wurde.

Reichenkirchen – Weil ihr 21 Jahre altes LF 8/6 wohl eine technische Aufrüstung braucht und ihre sonstige Ausrüstung ebenfalls aktualisiert werden soll, hat die Feuerwehr Reichenkirchen bei der Gemeinde einen Antrag auf gut 24 000 Euro Finanzhilfe gestellt. Nach längerer Diskussion genehmigte der Gemeinderat das Geld.

Kommandant Rudi Pfeil, der mit ein paar Feuerwehr-Kameraden gekommen war, erklärte dem Rat die Notwendigkeit der Anschaffungen: „Zum einen braucht unser Auto eine Nachrüstung beim Aufbau, damit wir für kleinere technische Hilfeleistungen besser gewappnet sind. Das Fahrzeug ist technisch noch in Ordnung und wird auch pfleglich behandelt, aber seine Ladekapazität ist bereits ausgelastet. Wir haben zwar versucht, eine solche Umrüstung selbst auszuführen, haben aber schnell erkannt, dass dies nur von jener Spezialfirma erledigt werden kann, die auch damals den Aufbau erstellt hat.“

Wichtig ist der Feuerwehr auch der Einbau einer besseren Heck-Absicherung. „Vor allem nachts oder bei Nebel sind die bisherigen Warnblinkleuchten und das kleine Blaulicht am Fahrzeugende nur schwer und erst sehr spät zu erkennen. Daher wollen wir das Auto auf eine moderne, viel stärkere Licht-Batterie umbauen lassen, die schon von weitem den nachfolgenden Verkehr warnt und damit auch unsere Leute besser schützt“, so Pfeil.

Der Rat gab nach einigem Hin und Her über die Sinnhaftigkeit dieser Investition in einem alten Fahrzeug grünes Licht. Und Karl-Heinz Reingruber (Grüne) bat die Wehr, Anfragen künftig nicht erst nach Abschluss der Haushaltsplanungen vorzubringen.

Friedbert Holz

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