Gemeinderat  

Fraunberg geht den Radweg nach Erding selbst an

Der Gemeinderat beschloss einen Planungsauftrag für rund 630 Meter Radweg.

Fraunberg – Schon lange wird er in der Gemeinde Fraunberg diskutiert, der mögliche Radweg zwischen Tittenkofen und Langengeisling an der Staatsstraße 2082. Damit soll endlich die Lücke geschlossen werden zwischen Wartenberg und Erding, es soll eine Anbindung an die Große Kreisstadt erfolgen.

Jetzt beschloss der Gemeinderat einstimmig, einen Planungsauftrag für jenes rund 630 Meter lange Stück Radweg zu vergeben, das auf Gemarkung Fraunberg verlaufen könnte. „Wir wollen nicht darauf warten, bis im Rahmen der Nordumfahrung dieser Radweg gebaut wird“, erklärte Bürgermeister Hans Wiesmaier in der Ratssitzung. Die Gemeinde könne und wolle den Radweg allein nicht finanzieren. „Doch wir müssen jetzt endlich Fakten schaffen, um Fortschritte zu erzielen“, so der Rathauschef.

Deshalb wurde die Verwaltung beauftragt, einen geeigneten Planer zu finden. Fraunberg ist bereit, so der Beschluss des Gemeinderats, sein Teilstück zu finanzieren und sich auch um den notwendigen Grunderwerb zu kümmern. Darüber hinaus soll die Stadt Erding gebeten werden, ihr 1,8 Kilometer langes Anschlussstück ebenfalls mit zu bauen und zu finanzieren.

Diese Selbsthilfe war notwendig geworden, weil das Straßenbauamt, wie Wiesmaier erklärte, „keine Ressourcen dafür habe“. Zwar sei diese Verbindung entlang der Staatsstraße im Radwege-Programm enthalten, konkrete Pläne gebe es jedoch nicht.

Mehrere Gemeinderäte betonten in der Diskussion die Notwendigkeit eines solchen Radwegs, denn die Verkehrssituation für Radler auf der Staatsstraße sei zu gefährlich. Friedbert Holz

Rubriklistenbild: © dpa / Swen Pförtner

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