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Das große Frühlingsfest im Mai im Kinderhaus Fraunberg. Dieses ist der größte Investitionsposten im Fraunberger Haushalt für 2020.

Gemeinderat

Fraunberger Haushalt: Das Kinderhaus ist der dickste Brocken

Fast 15 Millionen Euro umfasst der Haushaltsplan der Gemeinde Fraunberg fürs kommende Jahr, den der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig verabschiedet hat. Dabei entfallen in Einnahmen und Ausgaben auf den Verwaltungshaushalt rund 6,3 Millionen, auf den Vermögenshaushalt rund 8,5 Millionen Euro.

VON FRIEDBERT HOLZ

Fraunberg – Die Hebesätze für die Grundsteuern A und B sowie die Gewerbesteuer werden nicht erhöht, sie liegen wie bisher bei 350 von Hundert. Für Investitionen ist 2020 keine Kreditaufnahme notwendig. An Einnahmen für den Verwaltungshaushalt rechnet Fraunberg mit einigen größeren Posten: rund 500 000 Euro vom Freistaat für die Betriebskostenförderung bei Kinderbildung und Betreuung, rund 182 000 Euro für den Unterhalt der 100 Kilometer Gemeindestraßen, fast 1,4 Millionen Euro aus der Grund- und Gewerbesteuer sowie dem größten Finanz-Zuschuss durch die Fraunberger Einwohner selbst: 2,38 Millionen Euro aus der Einkommensteuer.

An Ausgaben stehen im Verwaltungshaushalt die Personalkosten (rund 1,1 Millionen Euro) an, für die zwei Grundschulen 180 000 Euro, für die Betriebskosten Kinderbildung 900 000 Euro, für Abwasserbeseitigung 340 000 Euro und – als größter Brocken – der gemeindliche Beitrag zur Kreisumlage in Höhe von 1,9 Millionen Euro.

Die Einnahmenseite des Vermögenshaushalts wird nach den Berechnungen von Kämmerer Stefan Haberl durch den Verkauf von Grundstücken im neuen Baugebiet Reichenkirchen-Ost um rund 1,1 Millionen Euro wachsen, weitere geplante Einnahmen werden für die dritte Breitband-Ausbaustufe (rund 1,2 Millionen Euro) erwartet sowie eine Million Euro für den geplanten Ausbau des Kinderhauses St. Florian.

Es wird aber auch wieder viel Geld entnommen: So kostet die Gestaltung der Ortsmitte Reichenkirchen rund 500 000 Euro. Große Summen werden für den Breitbandausbau (rund 1,5 Millionen Euro), das Kinderhaus (rund 2,2 Millionen Euro), für ein Grundstück in Pillkofen (rund 950 000 Euro) sowie 290 000 Euro für den Erhalt der Straßen fällig. Schließlich beträgt der Schuldenstand der Gemeinde zum Jahresende rund vier Millionen Euro – eine Pro-Kopf-Verschuldung von fast 1000 Euro.

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