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Im Kinderhaus St. Florian freut man sich schon auf die Umsetzung der Pläne.

Architektenentwurf für St. Florian abgesegnet

Fraunberger Kita: Zwei neue Krippengruppen und eine größere Mensa

Die Erweiterung der Krippe im Kinderhaus St. Florian um zwei Gruppen steht schon seit längerer Zeit an. Am Dienstagabend verabschiedete der Gemeinderat Fraunberg einstimmig den von Architekt Stefan Hajek aus Gars vorgelegten Plan, der nun ans Landratsamt Erding geht. Das bestehende Gebäude gegenüber dem früheren Gemeindeamt wird zur Schulstraße hin erweitert. Zudem bekommt das Haus eine dringend benötigte größere Mensa mit rund 60 Quadratmetern Fläche.

Fraunberg – Dieser Essbereich im Erdgeschoss wird in einer Holz-Ständer-Bauweise erstellt. Ebenerdig befinden sich im neuen Anbau der Eingang an der Siedlungsstraße, die Kinderkrippe mit zwei neuen Gruppenräumen und dem Übergang zum bisherigen Bau. Diese Räume sind nach Süden hin ausgerichtet und erlauben einen Zugang zum Garten. Außerdem gibt es dort um einen großzügig angelegten Gang herum Garderoben und Sanitärräume. Für Barrierefreiheit sorgt ein Aufzug. Im Obergeschoss sind ein großer Mehrzweckraum und ein Personalraum untergebracht, hier gibt es auch einen Zugang zur Außentreppe an der Giebelseite des Gebäudes. Um viel Licht zu generieren, wird beim Übergang zum Altgebäude eine kleine Terrasse angelegt, außerdem sind dort die Gäste-WCs. Lagerräume, eine Pelletheizung sowie ein -lager bestimmen das Untergeschoss.

Etwas Diskussion löste die Frage nach dem Schallschutz im Gebäude aus. Dazu meinte Anita Steinbichler, die Leiterin des Kinderhauses: „Ein normaler Schallschutz ist für uns ausreichend.“ Sie sieht auch nicht, wie von Simon Selmeier (WG Fraunberg) befürchtet, zu viele Geräusche wegen des Aufzugs. „Wir werden wahrscheinlich nicht sehr oft am Tag damit rauf und runter fahren.“

Die Außenmauern werden in ihrem Aufbau dem bisherigen Gebäude angepasst, die Fenster besitzen eine Dreifachverglasung. Auch ein ganz anderes, wesentlich älteres Gebäude am Ort bedarf einer Sanierung: Die Fassade des Schlosses wird restauriert. Dazu leistet die Gemeinde nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderats einen Beitrag in Höhe von rund 3500 Euro. Das entspricht etwa vier Prozent der Gesamtkosten von 82 000 Euro für dieses Projekt.  fez

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