Er wurde nur 28 Jahre alt: Star-DJ Avicii ist tot

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Gemeinderat Fraunberg

Ein Plan für die Ortsmitte

Die bauliche Zukunft des Kinderhauses St. Florian, der alten Gemeindekanzlei und des ehemaligen Lehrerwohnhauses standen bei der Fraunberger Gemeinderatssitzung im Mittelpunkt.

Fraunberg Kinderhaus, ehemalige Gemeindekanzlei und Lehrerwohnhaus in Fraunberg sind marode oder werden so nicht mehr benötigt. Das Gemeinderat will jetzt die Bedarfe der dort arbeitenden Erzieherinnen feststellen und danach einen Architekten beauftragen, um ein Gesamtkonzept zu erhalten.

„Wir arbeiten jetzt seit einem Jahr im neuen Gemeindezentrum. Die bisherigen Amtsräume in der ehemaligen Kanzlei, der früheren Schule, stehen leer und werden derzeit nur teilweise von unserer Jugend genutzt. Zudem benötigt das angegliederte Kinderhaus einige Erneuerungsarbeiten“. Mit dieser Bestandsaufnahme skizzierte Bürgermeister Hans Wiesmaier die aktuelle Situation des rund 40 Jahre alten Komplexes, der schon mehrfach erweitert und erneuert wurde.

Auf 1650 Quadratmetern befinden sich aktuell mehrere Kindergarten- und Krippen-Gruppen. In der bisherigen Gemeindekanzlei gibt es viele leer stehende Räume, Belüftung und Beleuchtung bedürfen ebenso der Erneuerung wie die Außenfassade. „Zudem“, so der Gemeindechef weiter, „wäre ein Gesamtkonzept wünschenswert, um auch die zwar große, aber doch stark zerklüftete Gartenfläche besser für die Kinder nutzen zu können“.

Ein weiteres Thema ist das etwas abseits stehende ehemalige Lehrerwohnhaus. „Eigentlich ist das nicht mehr nutzbar, bei seiner schlechten Bausubstanz“, gab Josef Blumoser (SPD) zu verstehen. Und so zerschlug sich auch der Vorschlag des Bürgermeisters, hier eventuell eine Wohnung für sozial Schwache anzubieten. Anni Gfirtner (Wählergemeinschaft Maria Thalheim) brachte die Idee ein, im Fall eines Neubaus auch an Wohnungen für das Kinderhaus-Personal zu denken.

Was eventuelle Zuschüsse angeht, um das gesamte Areal in der Ortsmitte zu sanieren, verwies der Bürgermeister auf eine Information der Landesregierung. „Demnach sind zwar generell bis zu 85 Prozent Unterstützung möglich. Jedoch nur, wenn der Nachweis erheblicher Mängel gegeben und Räume so nicht mehr nutzbar seien. Neue Bedarfe haben bei den möglichen Geldgebern im Land derzeit eindeutig Priorität – vielleicht aber können wir rund 40 Prozent Finanzhilfe erreichen.“ Zunächst aber, darin war sich das Ratsgremium einig, sollen in einem Gespräch mit dem Träger des Kinderhauses und den dort arbeitenden Erzieherinnen die gewünschten Bedarfe ermittelt werden. Dann könnte ein Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben werden.

von Friedbert Holz

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