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Voll besetzt waren die Biertische vor dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Reichenkirchen.

40. Reichenkirchener Dorffest 

Geselliger Dauerbrenner

Reichenkirchen – „Des kannt ma mia eigentlich a“, dachten sich 1977 die heutigen Feuerwehr-Ehrenvorsitzenden Georg Hintermaier und Anton Maier sowie die Ehrenkommandanten Georg Zollner und Franz Xaver Mayr. Das Reichenkirchener Dorffest war geboren. Heuer fand es zum 40. Mal statt.

Zum runden Geburtstag gab die „Alt-Reikirchner“ Blaskapelle musikalisch den Ton an. Sie führte nach dem Weißwurstfrühstück den Festzug zur Pfarrkirche St. Michael an. Nach dem Gottesdienst wurde es am Feuerwehrhaus gesellig. Schnell waren die Plätze belegt, das Essensangebot stellte alle zufrieden. Selbst vom nachmittäglichen Regen ließen sich die Besucher nicht abschrecken.

Zum Jubiläum hatte der Verein die neue Wartenberger Drehleiter, den HLF-Einsatzwagen der Erdinger Feuerwehr und vom Flughafen München einen Abrollbehälter mit Inventar zur Besichtigung organisiert. Die Gastgeber präsentierten ihren alten Leiterwagen und den Pumpenanhänger am Eicher-Traktor. Die Jugendfeuerwehr hatte eine Fotowand erstellt. Bei der Tombola gewann Stefan Nußrainer einen Metzgerei-Einkaufsgutschein, Familie Pfanzelt das 20-Liter-Bierfass und Franz Nett eine Torte.

Viele Attraktionen begleiteten das Dorffest in all den Jahren. Feuerwehr-Vorsitzender Andreas Mayr erinnerte an Kräftemessen zwischen Mensch und Traktor, das Bremswagenziehen und den Auftritt einer Vogelscheuche, die über die Geschehnisse im Ort bestens Bescheid wusste. Bürgermeister Hans Wiesmaier betonte die Integrationswirkung von Festen: „Eine offene Gesellschaft, des is des, was uns auszeichnet.“ (Thomas Obermeier)

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