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Die Fraunberger Schüler – hier die vier Klassen aus Maria Thalheim – sind jetzt richtige Energiesparfüchse in Sachen Wasser und Strom. Unser Bild zeigt (v. r.) Julia Pfeil und Georg Bart von den Erdinger Stadtwerken sowie die Klassenleiter Stephan Gießmann, Hermine Kraus, Gisela Leitsch und Ursula Deckert.

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit

Hahn zu, Licht aus: Kinderleicht Wasser und Energie sparen

Maria Thalheim – Fraunbergs Grundschüler gehen künftig sicher sparsamer mit Wasser und Strom um: Die Schule hat mit ihren acht Klassen an der „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ des Kultusministeriums teilgenommen.

Unter dem „Energie – nicht allein die Menge macht’s“ soll der bewusste Umgang mit Wasser und Energie gefördert werden, um so deren Verbrauch zu reduzieren und Kosten zu senken. Energieberater Georg Bart und Auszubildende Julia Pfeil von den Stadtwerken Erding klärten die Mädchen und Buben in den Schulhäusern in Maria Thalheim und Reichenkirchen auf.

Mit einem lehrreichen Kurzfilm bekamen die Schüler den Wasserkreislauf der Natur leicht verständlich gezeigt. Sie staunten nicht schlecht über den täglichen Wasserverbrauch von 125 Litern pro Haushalt. Das sind 13 Eimer – oder eine ganze Badewanne voll, verdeutlichte Bart. Je gut ein Drittel davon machen die Toilettenspülung und das Duschen aus. Trinken und Kochen hingegen schlagen nur mit vier Prozent zu Buche, erklärte der Experte.

Deshalb sei es wichtig, Wasser zu sparen, indem man etwa Regenwasser zum Blumengießen auffängt, beim WC die Spartaste benutzt oder den Wasserhahn beim Zähneputzen zudreht. 1000 Liter Wasser aus der Leitung kosten einen Euro, rechnete Bart vor, 1000 Liter Mineralwasser aus dem Supermarkt dagegen etwa 400 Euro. „Da kann ich euch nur empfehlen, Leitungswasser zu trinken. Das hat gute Trinkqualität“, so der Experte.

Beim Thema Strom wussten die Schüler, dass dieser durch Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie, Kernkraft, Biogas oder Kohlekraft produziert wird und über Hochspannungsleitungen oder Erdkabel in die Häuser kommt. Bei einem Vier-Personen-Haushalt kostet Strom im Jahr knapp 1400 Euro, das sind nicht ganz vier Euro am Tag. Zum Vergleich: „Vier Kugeln Eis kosten in Erding 4,40 Euro“, erklärte der Fachmann. Er hatte dann auch einige Stromspartipps parat: das Licht etwa nicht unnötig brennen lassen oder Standby-Geräte immer ganz ausschalten. Dabei kann ein abschaltbarer Steckdosenadapter helfen. Ein solches Gerät gab es am Ende für die Kinder – und ein Energiespar-Diplom.  

tom

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