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Bürgerversammlungen Fraunberg

„Heldin des Alltags“

Grucking/Oberbierbach – Aller guten Dinge sind drei – in Bezug auf Bürgerversammlungen ist das in Fraunberg Tradition. Karolina Maier aus Großhündlbach wurde in der zweiten Versammlung im Gasthaus Strasser in Oberbierbach mit dem Gemeindepreis „Der Fraunberger“ geehrt. Zudem wurden an dem Abend sowie am Mittwoch in Grucking verdiente Feuerwehrleute ausgezeichnet.

„Karolina ist eine Heldin des Alltags. Sie fährt seit 1992 ihren Schulbus und kümmert sich in liebevoller Weise um die Kinder“, lobte Bürgermeister Hans Wiesmaier die manchmal energische Chauffeurin. „Solche Menschen sind nicht über eine Ausschreibung zu bekommen, sie sind ein Geschenk.“

Zusammen mit Christian Obermaier aus Maria Thalheim und Richard Bachmaier aus Endham, beide seit 25 Jahren aktive Feuerwehrleute, durfte sich Maier dann auf der Bühne präsentieren. Dieses Gruppenbild mit Dame wurde geadelt durch die Anwesenheit von Staatsministerin Ulrike Scharf. Trotz ihres vollen Terminkalenders hatte sie sich die Zeit genommen. „Wenn ich abends nach einem harten Tag heim komme und Thalheimer Luft schnuppern kann, dann geht’s mir sofort besser“, sagte Scharf. Sie fahre für ihre Arbeit „rund 100 000 Kilometer“ im Jahr durch Bayern.

Eine Bürgeranfrage beschäftigte sich mit Wasser: Der Badeweiher bei Maria Thalheim verlande zunehmend, soll aber nicht durch Chemikalien verschmutzt werden. „Noch nicht entschieden“ ist laut Wiesmaier der Ausbau der Straße in Kemoding.

Klar abgelehnt habe der Gemeinderat hingegen eine Live-Video-Übertragung aus den Sitzungen. Jedoch will sich das Gremium demnächst mit dem angeblich wilden Parken in der Straße Am Berg beschäftigen.

In der Versammlung für die Bürger Reichenkirchens im Gasthaus Rauch in Grucking stand erneut die Ehrungen verdienter Feuerwehrkräfte an. Martin Gruber (Grub), Franz Peis (Reichenkirchen), Johann Schäffler (Tittenkofen) und Konrad Schäffler (Helling) erhielten für 40 Jahre aktiven Dienst jeweils den Gemeindekrug.

Die Bürger in Reichenkirchen plagt vor allem, dass es immer noch keinen Fortschritt bei der Planung eines Radwegs von Tittenkofen nach Langengeisling sowie von Reichenkirchen nach Grucking gibt. Zu ersterem berichtete der Bürgermeister, dass Erding dieses Thema mit in der Gesamtkonzeption der neuen Nordumfahrung sieht.

Was die erforderlichen Grundstücke entlang der Straße nach Grucking angeht, ist der Gemeindechef im Gespräch mit den Eigentümern. „Der Landkreis würde den Radweg gerne 2017 bauen, aber die Verfügbarkeit der notwendigen Flächen ist noch ungeklärt“, sagte Wiesmaier.

Die schlechten Aussichten auf schnelleres Internet in Tittenkofen beklagten einige Anwohner. „Alles Telefonieren mit der Telekom bringt keinen Erfolg, es ist sehr frustrierend. Vor allem für die Gewerbetreibenden ist das kein Zustand“, hieße es aus dem Publikum. Vielleicht aber hilft ja ein Anruf bei Heimatminister Markus Söder. Immerhin hatte er einst bei der Vorstellung des Systems in Maria Thalheim starke Worte in Sachen schneller Leitungen gebraucht.

Friedbert Holz

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