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Menschen mit grünem Daumen geht bei diesem Anblick das Herz auf: Die Familie Angermaier hatte in ihr Gartenparadies an der Hochstraße eingeladen. Das Bild oben zeigt (v. l.) Gartenbesitzer Franz Angermaier, Resi Altmann, Traudl Fischer und Resi Angermaier inmitten von Gartenbesuchern. Mit viel Liebe zum Detail hat sich auch Marille Rosenhuber in Vorderbaumberg ihr eigenes Gartenparadies geschaffen (Bild links). „Gärtnern ist mein Yoga“, findet sie.

Tag der offenen Tür

Hinein ins Fraunberger Gartenparadies

Erfolgreiche Premiere in Fraunberg: Bei Traumwetter strömten hunderte Besucher beim ersten Tag der offenen Gartentür ins grüne Wohnzimmer von vier Familien, die in der Gemeinde leben.

von Thomas Obermeier

Fraunberg Es muss ja nicht gleich die Landesgartenschau in Würzburg sein. Es geht auch viel kleiner, näher und trotzdem wunderschön. „Alle Erwartungen wurden mit den vielen Besuchern bei weitem übertroffen“, sagten Gartenbesitzer und die Vorsitzende des Gartenbauvereins, Traudl Fischer, erfreut über die erfolgreiche Premiere des Tags der offenen Gartentür in Fraunberg. Auch Bürgermeister Hans Wiesmaier, der mit seiner Frau Brigitte auf Gartentour war, zeigte sich vom grünen Daumen seiner Bürger begeistert.

Mehrere hundert Gartenfreunde aus dem Gemeindegebiet, dem Landkreis Erding und sogar aus den Nachbarlandkreisen Freising, Landshut und Ebersberg hatten sich bei sommerlichen 30 Grad den Fraunberger Gartentag als Ziel ausgesucht. Sehr viele nutzten den Besuch der offenen Gärten, um sich inspirieren zu lassen, teils sogar zu einer Radltour nach Fraunberg.

Vier Stunden lang hatten vier Mitglieder des Fraunberger Gartenbauvereins ihre völlig verschieden gestalteten Gärten zur Besichtigung für die Allgemeinheit geöffnet. Im großen, herrlichen Garten des Rentnerehepaars Resi und Franz Angermaier an der Hochstraße, teilweise mit Parkcharakter gestaltet, erwarteten die Besucher Wilde Orchideen, Rosen und Blumen aller Art, ein Pavillon, ein großer Gartenteich sowie ein beeindruckender riesiger Backofen mit Grill und Räucherfunktion. Viel Lob gab es von den Besuchern zudem für Angermaiers Naturliebe mit für die Bienen stehengelassenen Blumenwiesen und den selbst gebauten, wunderschönen Insektenhotels. Fischer und Resi Altmann boten im Angermaier-Garten bei sommerlichen Temperaturen gekühlte Getränke aller Art an. Auch die bekannten Fraunberger Holunderspezialitäten durften sich die Besucher schmecken lassen.

Im Garten gegenüber hatte Tochter Gabi Angermaier mit ihrem Mann Joti Sachpazidis ebenfalls ihr Paradies geöffnet. Das am Hang abfallende Gelände auf der Terrassenseite hatte das Ehepaar auf einzigartige Weise gestaltet. Den Höhenunterschied überbrückte es mit Wegen, einem zweistöckigen Teich und vielen Pflanzen, darunter Bonsai-Bäume. Beeindruckt waren die Gäste auch von der Gartendeko sowie dem restlichen weitläufigen Gelände. Tolle gemauerte Hochbeete und ein großes Gartenhaus rundeten das Paradies ab.

Auch der Ehrenvorsitzende des Gartenbauvereins, Hans Angermaier, hatte seine Pforten an der Gartenstraße geöffnet. Wer Blumen suchte, war bei ihm aber fehl am Platz. Der Baumfachmann hatte alle seine Obstbäume mit deren Namen beschriftet, darunter alte Apfelsorten wie der rote Boskoop. Neu hatte er Spalierobstbäume angelegt. Sein großer Gemüsegarten lud bereits zur Ernte ein. Auf Tischen hatte er im schattigen Garten unter den Bäumen Fachbücher ausgelegt und stand seinen Besuchern Rede und Antwort.

Eine Augenweide war das 1500 Quadratmeter große Gartenparadies von Marille Rosenhuber in Vorderbaumberg. Die Hobbygärtnerin hat mit alten bäuerlichen Gerätschaften, Betten und viel Liebe zum Detail innerhalb von zwei Jahren aus der einstigen Pferdeweide ein grünes Paradies geschaffen.

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